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TV / Serie: Lust und Laster im Berlin der 1920er-Jahre

Auch in Deutschland kann man HBO: «Babylon Berlin» ist die teuerste deutsche Serie aller Zeiten – und ziemlich gut.

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Szene aus «Babylon Berlin». play
Szene aus «Babylon Berlin». Sky

Seit Freitag weiss man: Die Deutschen können nicht nur gute TV-Krimis und «GZSZ» produzieren, sondern auch bildgewaltige, packende Shows im Stil von HBO. Das mit Spannung erwartete «Babylon Berlin» (auf Sky/Teleclub) feierte letzte Woche Premiere – und die mit Produktionskosten von rund 40 Millionen Euro teuerste deutsche Serie aller Zeiten hat Eindruck hinterlassen.

Mit atemberaubend authentischen Sets und Kostümen lassen Top-Regisseure wie Tom Tykwer («Lola rennt») das Berlin der 20er- Jahre auferstehen. In der Zeit zwischen den Weltkriegen ist die Metropole Zentrum für Kultur, Politik und Unterwelt. Lust und Laster, Freud und Leid – alles liegt nah beieinander. Armut und Arbeitslosigkeit stehen in Kontrast zum Exzess des Nachtlebens und der wilden kreativen Energie der Stadt. Der Inhalt: Kommissar Gereon Rath (Volker Bruch) wird nach Berlin versetzt, um den Fall eines von der Mafia geführten Pornorings zu lösen.

Was auf den ersten Blick eine simple Erpressung zu sein scheint, entpuppt sich als Skandal, der Gereons Leben für immer verändern wird. Zusammen mit seiner Stenotypistin Charlotte (Liv Lisa Fries) und seinem Partner Bruno (Peter Kurth) sieht sich Rath ­einem Dschungel aus Korruption, Drogen- und Waffenhandel gegenüber. Wer ist Freund, wer Feind? Die Grenzen sind fliessend. Klar: Noch ist es zu früh, um über die 16-teilige Show ein Urteil zu fällen. Doch die erste Doppelfolge hat eine stimmige Atmosphäre für einenKrimi geschaffen, dem man gerne folgen möchte – und bei dem man schnell vergisst, dass man ihn nicht auf Netflix schaut.

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