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u18: Sei mit dir selbst zufrieden

Für manche Menschen ist jeder Tag voller Freude, andere verbringen ihn voller Schmerz und Furcht. In der Bauchgegend breitet sich ein unwohles Gefühl aus, der Kopf ist voller negativer Gedanken, die Glieder wollen sich nicht bewegen. Angst. Sie haben Angst vor dem, was ihnen gestern passierte.

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Mobbing ist ein wichtiges Thema in jeder Altersklasse. Vor allem Jugendliche haben in ihrer Schulzeit massenhaft Vorträge zum Thema Mobbing gehört. Doch wieso wird dieses Thema Jugendlichen so präsentiert, dass am Schluss die Sätze zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus gehen?

Ich möchte das Thema Mobbing nicht ansprechen, weil ich anderen noch einen langweiligen Vortrag halten möchte. Ich spreche es an, weil ich immer wieder bei Mobbing-Situationen zusehe, aber nie eingreife.

Die Strasse runter, da prügeln zwei Jungen auf einen kleineren ein. Wenn meine Wut überhand nehmen würde, könnte ich die beiden wegzerren. Aber die Angst ist da, in irgendetwas verwickelt zu werden, dass eigentlich nichts mit mir zu tun hat. Ich wünschte, ich könnte andere dazu verleiten, einzugreifen. Aber nützt es etwas, anderen etwas beibringen zu wollen und es selbst nicht zu tun?

Wir Menschen sind verschieden. Wir haben verschiedenen Denkweisen, verschiedene Kulturen und handeln verschieden. Aber was nützt uns das gegenseitige Runtermachen, wenn am Schluss jeder den anderen braucht?

Sei mit dir zufrieden, dann stellt sich dir auch nichts in den Weg, mit anderen zufrieden zu sein. Bemängele nicht den Rest, wenn es an dir genau dasselbe zu bemängeln gibt. Zeige nicht auf die Fehler anderer, wenn du weisst, dass auch du diese Fehler begehen kannst. Schliesslich sind wir alle Menschen, jeder mit seinen Fehlern und alle von der selben Rasse. Haltet zusammen, dann können wir endlich dieses Wort «Mobbing» aus unserem Wortschatz streichen.

Kera ist 14 Jahre alt und Gymi-Schülerin aus Zürich. In ihrer Kolumne u18 erzählt sie, was sie und ihre Altersgruppe übers Weltgeschehen denken und was sie bewegt.

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