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Unangenehmer Lippenherpes: Abwehr gegen hässliche Bläschen

Im Herbst tritt das lästige Leiden besonders häufig auf. Nach dem Sommer ist das Immunsystem geschwächt, Stress und Kälte Auch begünstigen die Bildung der unschönen Blasen.

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Stress lässt auch den Lippenherpes blühen. play
Stress lässt auch den Lippenherpes blühen. Getty Images

An sich ist das Übel harmlos, eine Therapie mit Virustatika kann Juckreiz und Schmerzen um 20 bis 30 Prozent reduzieren. Das heisst allerdings, dass nur die Symptome behandelt werden. Wenn man sie erst mal hat, kehrt die Plage immer wieder  – es sei denn, man tut was für sein Immunsystem und überdenkt seine Gewohnheiten.

Warum entsteht Lippenherpes?

Dass Alkohol, Zigaretten und radikale Diäten die Abwehrkräfte schwächen, liegt auf der Hand. Power fürs Immunsystem bringt ein gesunder Lebensstil mit viel Bewegung an frischer Luft. Velofahren, Walken oder mindestens dreimal pro Woche flottes Spazierengehen aktivieren die Immunzellen.  Regelmässiger Sport ist nebenbei ein erprobtes Mittel gegen Stress, der den Lippenherpes begünstigt. Betroffene wissen: Je gehetzter sie sich fühlen, desto häufiger treten die hässlichen Bläschen auf. Eine ausge­wogene Work-Life-Balance wirkt oft wie ein Medikament.

Kann man Lippenherpes vorbeugen?

Frische Luft ist wegen der Kalt-Warm-Temperaturreize wichtig. Auch durch Wechselfussbäder oder Saunieren lernt der Körper, sich an Temperaturveränderungen anzupassen, diese Abhärtung beugt Infektionen vor.

Eine Schlüsselstellung bei der Immunabwehr übernehmen die weissen Blutkörperchen (Leukozyten), eine Art Krankheitenfresser. Ihre Zahl lässt sich durch gesunde Ernährung erhöhen. Auf den Teller gehört viel Frisches mit Ballaststoffen und wenig Kohlenhydraten, wenig Zucker und statt rotes Fleisch lieber Fisch. Fast Food ist schlecht, Übergewicht ebenso.

Was ist Herpes?

Herpes ist eine Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird. Die häufigste Infektionsart wird durch den Herpes-Simplex-Virus (HSV) ausgelöst und man unterscheidet dabei Typ 1 und Typ (HSV1 und HSV2). Durch HSV1 wird z.B Lippenherpes verursacht und HSV2 ist für Genitalherpes verantwortlich.

Wie bekommt man Herpes?

Die Personen, die sich mit dem Herpes-Virus infizieren, werden das Virus das ganze Leben im Körper behalten und es kann sich bei jeder Gelegenheit reaktivieren. Man wird mit Herpes meistens durch Schleimhautkontakt infiziert, z.B bei dem intimen Kontakt, beim Trinken oder Sprechen, es kann auch von der Mutter auf das neugeborene Kind übertragen werden. Herpes-Viren können in einer feuchten Umgebung bis zu 48 Stunden außerhalb des Körpers überleben.

Herpes ist allerdings nur während der Primärinfektion oder einer Reaktivierung ansteckend. Die Dauer zwischen der Ansteckung und Erkrankung kann von 3 bis zu 7 Tagen dauern.

Symptome von Lippenherpes

Die typischen Anzeichen einer Infektion sind schmerzenden Herpesbläschen an der Lippe oder in der Nase. Bei der Primärinfektion können die Betroffenen auch allgemeine Beschwerden wie Übelkeit, Fieber oder Kopfschmerzen bekommen, speziell wenn man zum ersten Mal erkrankt. Bei weiteren Herpesausbrüchen bekommt man meistens Bläschen und Schwellungen die schmerzen und jucken.

Wann bricht Herpes aus?

Herpes-Viren können durch folgende Faktoren aktiviert werden:

• Erkältung, Grippe, Fieber

• Körperlicher oder psychischer Stress

• Einnahme bestimmter Medikamente, wie zum Beispiel Kortison oder Antibiotika

• Zu viel UV-Licht-Einstrahlung durch Sonne oder Solarium

• Hormonelle Veränderungen oder Menstruation

• Verletzungen und Wunden

• Zahnärztliche Behandlungen

• Immunschwächekrankheiten, HIV

• Bei diversen Lebensmittelallergien

Behandlung von Herpes

Eine vollständige Heilung der Infektion gibt es nicht, die Krankheit kann immer wieder reaktiviert werden, wenn man einmal den Virus im Körper trägt. Das Virus ist besonders bei jungen Menschen und Kindern aggressiv.

Man kann mit unterschiedlichen Mitteln Schmerzen und Entzündungen lindern, beispielsweise wird dank antiviralen Salben der Verlauf der Krankheit verkürzt. Bei längeren Infektionen werden auch Tabletten mit antiviralen Wirkstoffen wie Aciclovir oder Valaciclovir verschrieben.

Prophylaxe und Vorbeugung

Ein schwaches Immunsystem ist häufig mitverantwortliche Ursache für eine Infektion. Eine gesunde Lebensweise, vitaminreiche Ernährung, wenig Alkohol, ausreichend Schlaf  und Stressvermeidung sind die Grundlagen für eine starke Immunität. Es ist wichtig, eine direkte Infektion zu vermeiden, z.B beim Geschlechtsverkehr (auch Oralsex) immer Safer Sex mit Kondomen zu praktizieren. Wenn der Partner eine akute Infektion hat, ist es besser, ganz auf Verkehr zu verzichten.

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