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Wieder Halbfinal-Out, miese Quote, SRF muss sparen – jetzt fordert ein Experte: «Steigt endlich beim ESC aus!»

Ist der erneute Schweizer Misserfolg beim ESC einer zu viel? Immer mehr spricht dafür, dass das SRF beim Song Contest aussteigen sollte, wie ein Experte findet.

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Die ESC-Woche 2018 ist vorbei – Zeit für eine Bilanz aus Schweizer Sicht. Doch die fällt leider alles andere als gut aus! Denn die gestern veröffentlichten Zahlen zum Schweizer Out im Halbfinale zeigen: Zibbz wurden in ihrem Halbfinale gerade mal 13., mehr als 20 Punkte fehlten zum Finaleinzug. Das Geschwister-Duo reihte sich damit nahtlos in die stets schlechten Resultate seiner Vorgänger ein, in den vergangenen vier Jahren reichte es nie mehr für den Final. Zweimal gab es sogar den letzten Platz.

Schlechte Einschaltquote

Lohnt es sich da für SRF überhaupt noch mitzumachen? Denn nicht nur das schlechte Abschneiden in den letzten Jahren dürfte Leutschenbach Sorgen bereiten, sondern auch die schlechte Einschaltquote: Gerade mal 122’000 schalteten ein, als Zibbz sich im ersten Halbfinale beweisen wollten, das entspricht einem Marktanteil von 10,1 Prozent  – ein Debakel für eine Unterhaltungssendung. Zum Vergleich: Nur Nischen-Sendungen wie «Eco Talk» (11,3) oder «Kulturplatz» (10,5) haben vergleichbar schlechte Werte. 

Für TV-Kritiker René Hildbrand ist klar, dass SRF endlich beim europäischen Wettsingen aussteigen sollte. «Es ist jedes Jahr dasselbe Lied. Die SRG schickt eine ganze Delegation zum Song Contest. Mit Interpreten, die chancenlos im Halbfinal ausscheiden. (...) Europa will die Schweiz nicht hören», schreibt er auf persoenlich.com.

Fällt der ESC dem SRG-Sparhammer zum Opfer?

Der Experte prangert besonders an, dass SRF es sich leiste, nebst einer schon ganzen ESC-Delegation auch noch «Glanz & Gloria» sowie Kurt Aeschbacher für eine Auftaktsendung mit einer Equipe ins Austragungsland zu schicken, der an der Atlantikküste «ein paar harmlose Geschichten» eingesammelt habe.

Hinsichtlich des dreistelligen Millionenbetrags, den die SRG sparen will, findet er deshalb: «Falls es ihr mit dem Sparen wirklich ernst ist, steigt sie nun aus und verzichtet künftig auf die teure ESC-Teilnahme!» Es spreche ja nichts dagegen, die Finalsendung trotzdem noch zu übertragen.

SRF will weitermachen

Für SRF selbst ist ein Ausstieg allerdings keine Option: «Durchs Hintertürchen abzuschleichen ist unschweizerisch und nicht unsere Art. Als öffentliches Medienhaus möchten wir für den Schweizer Nachwuchs die Türen zum grössten Musikwettbewerb der Welt offenhalten. Der ESC ist ein Wettbewerb und natürlich möchte auch jeder möglichst viele Punkte – es ist aber auch ein Zusammenkommen von Künstlern und ein internationaler Austausch und Präsentation ihres Schaffens», erklärt ESC-Delegationsleiter Reto Peritz gegenüber BLICK.

Man habe die Hoffnung, dass es doch noch klappt, nicht aufgegeben. «Wir sind der Auffassung, dass sich Fleiss und Leidenschaft am Ende immer auszahlen. Die Schweiz kann zum hervorragenden Auftritt von Zibbz stehen, das zeigen die praktisch durchwegs positiven Feedbacks», so Peritz weiter.

Und was finden Sie? Soll das SRF aussteigen oder trotz steter Misserfolge weitermachen beim Eurovision Song Contest? Stimmen Sie ab!

Soll die Schweiz aussteigen beim ESC?»

 

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