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«Wonder Woman»: Wow! Was für eine Frau

«Wonder Woman» ist ein toller Film mit einer neuen Superheldin. Sie findet ihn schlicht «wow!». Er würde ihr sogar nachpfeifen.

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Diana zeigt, dass auch ­Frauen Helden sein können. play
Diana zeigt, dass auch ­Frauen Helden sein können. WARNER BROS ENTERTAINMENT INC

Das sagt Lukas Rüttimann:

Nicht dass es deswegen gleich einen Aufschrei gibt. Aber Superheldinnen fand ich bisher total unsexy. Ich meine, es braucht schon Disziplin, um bei fliegenden Typen in Vorhang­roben und Riesenhammer in der Hand nicht laut loszulachen. Aber wenn Supergirl im Minirock Autos durch die Gegend schmeisst, kann ich nicht anders.

Dass «Wonder Woman» da eine bessere Figur machen könnte, hat sich schon beim sonst grauenhaften «Batman vs. Superman» angedeutet. Gal Gadot bringt den Look und das Charisma mit, um neben ­ihren männlichen Kollegen zu bestehen. Und tatsächlich – «Wonder Woman» ist richtig «wow!» geworden. Erstaunlich ist vor allem, wie selbstverständlich man die kitschige Superdame als dramatische Figur akzeptiert. Doch weil der Film sich und sein Publikum konsequent ernst nimmt, kann man sich ihm nur schwer entziehen – und dass die Amazone mit Schwert, Schild und güldenem Wonderbra durch die Gegend rennt, spielt plötzlich keine Rolle mehr. Letztlich ist «Wonder Woman» ein guter Kriegsfilm mit einem spannenden Konflikt: Soll man an etwas glauben, auch wenn es ­abstrus klingt? Dass diese Frage in einem typischen DC-Comic-Finale mit zu viel Computeranimation beantwortet wird, hätte für mich nicht sein müssen. Dennoch ist der Film eine Wucht. Wonder Woman? Der würde ich glatt nachpfeifen. 

Bewertung: 3 von 4 Sternen

Das sagt Tanya König:

Vorbei sind die Diskussionen zwischen Frauen und Männern, welchen Film sie sich gemeinsam ansehen sollen: «Wonder Woman» wird beide begeistern! Die Heldin ist stark wie Superman und einfühlsam wie Lady Di.

Visuell ist der Action-Film eine Wucht. Stellen Sie sich Amazonen vor, die auf einer geheimen Insel ihre Kampfkünste elegant in Zeitlupe zum Besten geben. Inmitten dieser Frauen wächst Diana auf. Einen Mann hat sie noch nie gesehen. Umso lustiger wird es, wenn Chris Pine alias Steve Trevor zum ersten Mal (nackt) vor ihr steht. Ob er den durchschnittlichen Mann verkörpere, fragt sie naiv. Seine Antwort sorgt für Lacher. Mit unterhaltsamen Dialogen geht es weiter, bis Wonder Woman ihre eigentlichen Superkräfte entdeckt. Dann kriegen die Bösen ihr Fett weg. Vielleicht ­haben bisher nur Superhelden so gekämpft, aber das interessiert sie nicht. Sie kennt keine Eigenschaften, die explizit männlich oder weiblich sind. Sie glaubt an Gerechtigkeit, und dafür steht sie ein.

Spätestens wenn Gal Gadot zum ersten Mal in ihrem Kostüm vor uns steht, können Batman und die X-men einpacken. Wow! Niemand ist entschlossener als sie. Deshalb schauen wir ihr gerne zu – und sehen, dass wir alle Helden sein könnten. «Wonder Woman»: mein Actionfilm des Jahres!

Bewertung: 4 von 4 Sternen

Gut zu wissen

Abstract: Diana stammt von Themyscira, wo Frauen regieren und es keine Männer gibt. Doch auch auf der paradiesischen Insel geht es um Macht und Kampf. Schon als Kind wird Diana von ihrer Tante in Kampftechnik ausgebildet. Als US-­Pilot Steve Trevor auf der Insel strandet und von einem grauenvollen Krieg berichtet,­ ­vermutet Diana dahinter das Wirken des vor langer Zeit ­verbannten Kriegsgottes Ares. Sie folgt Steve in die Welt der Menschen und lässt ihr ­Zuhause samt ihrer Mutter hinter sich. An der Front in Belgien will sie Ares besiegen.

Länge: 141 Min.

Land: USA

Besetzung: Gal Gadot, Chris Pine, David Thewlis, Robin Wright, Connie Nielsen

Regie: Patty Jenkins

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