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Zwingt Heidi Klum ihre Mädchen zu Nackt-Shootings? Sexismus-Vorwürfe gegen «GNTM»

In Zeiten der #MeToo-Bewegung und des Sexismus-Skandals von Hollywood wird nun auch Kritik an «Germany's Next Topmodel» laut. Geht Heidi Klum mit ihrer Castingshow zu weit?

, Aktualisiert 197 Reax , 2'725 Views
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Langjährigen Fans von «Germany's Next Topmodel» ist es schon lange aufgefallen: Bei der Castingshow geht es immer weniger um das Mode-Business und immer mehr um Sex. Bikini-Shootings wechseln sich ab mit Bodypaint-Shootings, die Macher scheinen bewusst auf möglichst viel blutte Haut zu setzen. Da die «Meeedchen» von Heidi Klum (44)  immer jünger werden, hinterlässt das Ganze einen schalen Beigeschmack. Vor allem, wenn man dem neusten Bericht eines Insiders Glauben schenkt. 

Die vielen sexy Shootings seien besonders in diesem Jahr bei den Kandidatinnen nicht nur auf Zustimmung gestossen. «Einige der Teilnehmerinnen wirkten am Set beschämt und verunsichert», verrät eine anonyme Quelle aus dem Umfeld von «GNTM» dem «OK»-Magazin. «Sich so vor Kameras und Millionen Menschen zu präsentieren, war für sie eine grosse Überwindung.»

«Du willst keinen Rauswurf riskieren»

Die Entscheidung, sich auszuziehen, liegt schlussendlich immer noch bei den Model-Aspirantinnen. Doch der Druck, ein Foto zu bekommen, liegt  gnadenlos auf den Schultern der zumeist jugendlichen Teilnehmerinnen. «Wenn ein Mädchen nicht so viel Haut zeigen will, wird es von allen Seiten bedrängt, sich nicht so anzustellen Es heisst immer: ‹Wenn du Topmodel werden möchtest, musst du auch alles dafür geben›», sagt eine ehemalige Kandidatin, die anonym bleiben will. Eine andere hält fest: «Du hast es in der Show so weit geschafft. Da sagst du nicht Nein. Die Situation ist dir zwar unangenehm, aber einen Rauswurf willst auf keinen Fall riskieren.» 

Ein Nein sei keine Option

Kim Hnizdo (21) konnte 2016 die Show für sich entscheiden. Heute gibt sie offen zu: «Für mich war es am Anfang noch ziemlich gewöhnungsbedürftig, meinen Körper so freizügig zur Schau stellen zu müssen.» Die Betonung liegt dabei auf müssen! Für Ex-Kandidatin Sarah Kulka ist klar, dass ein Nein häufig keine Option sei: «Dann kann es passieren, dass man gehen muss.» Die Sendung sei deswegen «sehr sexistisch».  

Die ganze Situation erinnert stark an die Machenschaften von Harvey Weinstein (65), der bei der Verweigerung von sexuellen Gefälligkeiten Schauspielerinnen mit dem Karriere-Aus gedroht haben soll. Dabei hat Klum erst noch mit einer weissen Rose auf dem roten Teppich der diesjährigen Grammy-Awards für die #MeToo-Bewegung protestiert. (klm)

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