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«Bin froh über die gespiegelte Brille»: Musste Lara bei der Rückkehr nach St. Moritz weinen?

War mal was? Zehn Monate nach ihrem Kreuzbandriss ist Lara Gut zurück in St. Moritz. Lockerer denn jemals zuvor!

, Aktualisiert 11 Reax , 1'699 Views
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Lara is back! Zurück in St. Moritz. An jenem Ort, bei dem sie mit 16 Jahren erstmals aufs Podest fuhr, mit 17 das erste Rennen gewann und wo sie 2016 die grosse Kristallkugel für den Gesamtweltcup holte. «Es sind tolle Erinnerungen», sagt die Tessinerin. Aber da war doch noch was? Genau: An der WM im Februar riss sich Lara hier das Kreuzband. «Das war eine Chance. Ich fühle heute mich besser, lockerer.»

Die 26-Jährige wirkt in der Tat sehr gelöst. Aber: Als sie am Freitag auf dem Hang trainierte, auf welchem sie sich verletzt hatte, war es anders. «Da kamen die Emotionen hoch», bestätigt sie. Musste sie gar eine Träne verdrücken? Lara sagt lediglich: «Ich bin froh, dass ich eine gespiegelte Brille habe. So konnten die Kameras mein Gesicht nicht filmen.»

Generell fühlt sich die Rückkehrerin in den Ski-Zirkus pudelwohl. «Wenn ich könnte, würde ich jeden Tag ein Rennen fahre.» Vorerst muss Gut mit drei Wettkämpfen Vorlieb nehmen, am Freitag steht eine Kombi an, ehe am Samstag und Sonntag zwei Super-Gs folgen. 

Dem Knie gehe es gut, sagt die Frau aus Comano TI. Eine mögliche Ausrede, wenn die Resultate nicht stimmen sollten, hat sie also nicht. «Will ich auch nicht. Ich bin fit, fühle mich wieder voll und ganz als Athletin.»

Über ein mögliches Resultat macht sich Lara keinen Kopf. «Ich lebe meinen Traum, renne nicht Punkten und Siegen hinterher.» Trotzdem: Auf die Frage, ob sie überrascht sei, dass sie in Lake Louise bei ihrem erst fünften Rennen nach dem Comeback schon auf dem Podest (Platz 2 im Super-G) gewesen sei, entgegnet sie: «Willst du meine diplomatische Antwort?» 

Man merkt: Lara hat wieder Selbstvertrauen. Gepaart mit ihrer neuen Lockerheit könnte das zu einem teuflisch guten Cocktail werden.

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