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Darum verlässt Besle den FC Aarau: Böser Bube wird jetzt Polizist!

Stéphane Besle (33) holte 120 Gelbe, 14 Gelb-Rote und 3 Rote. Jetzt macht er die Polizeischule.

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Das 2:0 gegen Wohlen am Freitag ist ein Befreiungsschlag für Aarau nach 7 sieglosen Spielen und dem blamablen Cup-Aus gegen Echallens.

Mit Abwehrboss Stéphane Besle findet Aarau zum Siegen zurück. Es ist sein erster Ernstkampf seit November 2016 und einer Hüftoperation. Besle: «Ich wollte nicht als verletzter Spieler zurücktreten. Deshalb habe ich sehr hart gearbeitet, dass ich nochmals auf den Rasen zurückkehren kann. Es ist schön, dass es geklappt hat. Dass ich es nochmals zeigen konnte.»

Die Fussballschuhe schnürt er nur noch bis Dezember. Schon vor dem Derby vermelden der Klub und Besle, dass man den Vertrag im gegen­seitigen Einvernehmen in der Winterpause auflösen wird. Besle tritt zurück. Der Innenverteidiger will Polizist werden. Die Aufnahmeprüfung hat er bereits bestanden – im Januar legt er an der Polizeischule in Neuenburg los! Besle: «Ich freue mich wahnsinnig auf meine zweite Karriere. Schon als Kind wollte ich gerne Polizist werden.»

Besle als Polizist? Schwer vorstellbar. Immerhin hat der knallharte Verteidiger für Xamax, St. Gallen und Aarau immer mit vollem Körpereinsatz verteidigt. An der Grenze der Legalität und ab und an auch darüber hinaus. 120 Gelbe Karten, 14 Gelb-Rote und 3 Rote hat er in den 322 Spielen in der Super- und Challenge League gesehen.

«Ohne Karten kann man nicht erfolgreich sein», sagt Besle und lacht. «Auf dem Platz bin ich hart, daneben ein ganz anderer Mensch.» Werden Sie ein strenger Polizist? «Fragen Sie mich in ein paar Jahren. Erst muss ich die Ausbildung bestehen.»

Sein ehemaliger Team­kollege und heutige Aarau-Sportchef Sandro Burki ist sicher: «Besle wird ein guter Polizist.»

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