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Eklat an Karate-WM in Madrid: Kosovo-Team muss unter neutraler Flagge kämpfen

Das Kosovo-Team ist an der Karate-WM in Madrid nicht erwünscht. Die Kämpfer treten jetzt unter neutraler Flagge an – nicht zum ersten Mal in diesem Jahr.

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Eklat um die Kosovo-Kämpfer an der Karate-WM in Madrid. 13 Kosovaren wollten in Spanien ihr Land vertreten und um Medaillen kämpfen. Doch das wird ihnen – zumindest teilweise – verboten.

Die spanische Regierung verbietet der Delegation, unter der Kosovo-Flagge anzutreten. Die Kosovo-Karateka müssen stattdessen unter der Flagge des Karate-Weltverbands (WKF) antreten, wie «insidethegames.biz» berichtet. Dies, weil Spanien den Kosovo nicht als unabhängigen Staat anerkennt.

Es ist schon das dritte Mal in diesem Jahr, dass die Karate-Kosovaren nicht wie gewünscht antreten dürfen. An der EM im serbischen Novi Sad im Mai durfte das Team nicht teilnehmen. Und bei den mediterranen Spielen in Tarragona (Sp) wurde die kosovarische Flagge an der Eröffnungszeremonie in allerletzter Minute entfernt.

Vorgespräche bringen keinen Erfolg

Für Madrid hatte der WKF gehofft, dass die Kosovaren ohne Restriktionen antreten dürfen. Vor der WM fanden deshalb Gespräche mit dem internationalen und dem spanischen olympischen Komitee und der Regierung statt. Und Anfang Monat erklärte das IOC in einem Statement, dass es «einen klaren Standpunkt gegenüber der spanischen Regierung bekräftigt habe».

Doch alles nützt nicht. Die Kosovo-Delegation muss trotzdem unter falscher Flagge ran. Zudem nicht mit den mitgebrachten Anzügen. Auch auf denen ist der WKF-Schriftzug zu lesen. (sme)

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