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«Ich bin der Mieter des Stadions!»: Muss jetzt sogar die Polizei CC stoppen?

Wie wird sich Sion-Boss Christian Constantin (60) am Sonntag beim Heimspiel gegen St. Gallen verhalten?

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Ist die Strafe für Constantin angemessen? »

Die Liga hat entschieden: Sion-Präsident Christian Constantin, der Ende September den Teleclub-Experten Rolf Fringer mit Faustschlägen und Tritten eingedeckt hatte (siehe Video), wird für 14 Monate gesperrt und muss 100'000 Franken Busse bezahlen. Die nun ausgesprochene Platzsperre gilt ab sofort.

Constantin kann den Entscheid beim Rekursgericht zwar anfechten, die Richter haben dem allfälligen Rekurs jedoch die aufschiebende Wirkung entzogen. Constantin darf also bereits beim Heimspiel am Sonntag gegen St. Gallen weder das Stadion, noch das Spielfeld und natürlich auch die Garderoben nicht betreten. 

Auf die Frage, ob er am Sonntag im Stadion sitzen werde, entgegnet Constantin im «Le Matin»: «Ich bin der Mieter des Stadions. Wenn mir jemand sagt, ich dürfe nicht bei mir zuhause schlafen, dann tue ich es trotzdem.» Und natürlich kündigt er Rekurs gegen das Urteil an.

Muss die Polizei eingreifen?

Es stellt sich nun die grosse Frage, wer CC überhaupt daran hindern soll, das Tourbillon zu betreten? Zuständig für die Durchsetzung eines Stadionverbots ist der Heimklub. Kaum vorstellbar, dass der zuständige Ordner seinem Präsidenten den Zugang verweigern wird. Bei einer Widerhandlung gegen die Platzsperre könnte sogar die Polizei eingreifen.

Oder verzichtet CC freiwillig auf den Besuch des Spiels, um nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer zu giessen? Offenbar hat er seinen Sitz im Stadion bereits einem Freund angeboten. Wer CC kennt, der weiss, dass er das Urteil bis zur letzten Instanz weiterziehen wird. Wahrscheinlich bis vors TAS (Tribunal Arbitral du Sport). Möglicherweise bis ans Bundesgericht.

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