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Klopp fürchtet Anfeindungen bei Roter Stern: Shaqiri darf nicht mit Liverpool nach Belgrad!

Am Dienstag tritt der FC Liverpool zum Rückspiel in der Champions League bei Roter Stern Belgrad an. Nicht mit dabei: der Schweizer Xherdan Shaqiri!

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«Ich f**** deine Mutter!»

Shaqiri in Belgrad nicht dabei – richtiger Entscheid?»

 

«Grossartig, wieder in der Champions League zu spielen», freut sich Xherdan Shaqiri (27). «Das ist, was ich wollte. Ein unglaubliches Gefühl für mich, auf diesem Level zu spielen nach all dem, was letzte Saison mit Stoke passierte. Ich träume davon, mit Liverpool Titel zu gewinnen. Warum nicht?», so der Schweizer gegenüber dem «Daily Mirror».

Während Shaqiri mit Stoke aus der Premier League abstieg, schaffte es sein neuer Klub Liverpool bis in den Final der Champions League (1:3 gegen Real Madrid).

Nun hört Shaqiri also wieder die Champions-League-Hymne. Allerdings: nicht so am Dienstagabend! Denn Liverpool tritt in der Gruppenphase zum schwierigen Auswärtsspiel in Belgrad bei Roter Stern an.

Und Reds-Trainer Jürgen Klopp (51) nimmt den Schweizer nicht mit auf die Reise nach Serbien!

Schon beim 4:0-Sieg Liverpools im Hinspiel an der Anfield Road wurde der Schweizer Nati-Star von serbischen Fans aufs Übelste beleidigt (siehe Video oben). Shaqiri aber blieb stets cool. 

Später sagt Shaq, dass er beim Rückspiel dabei sein wolle: «Ich werde einfach dahingehen, um ein Fussballspiel zu spielen. Es geht hier nicht um Politik. Es geht um Fussball! Ich wurde schon bei der WM ausgebuht, ich kann damit umgehen, das ist kein Problem. Ich sorge mich um gar nichts und gehe dahin, um zu spielen.»

Klopp: «Shaq akzeptiert und versteht das»

Am Montagmorgen erklärt Klopp auf der Vereinshomepage: «Wir haben von den Spekulationen und dem Gerede gehört, wie Shaq wohl empfangen wird und auch wenn wir keine Ahnung haben, was passieren wird, wollen wir dahin gehen und uns zu 100 Prozent auf Fussball fokussieren. Und nicht über irgendwelche andere Dinge nachdenken müssen. Das ist alles.»

Klopp führt weiter aus: «Wir sind der FC Liverpool, ein grosser Klub, ein Fussballteam, aber wir haben darüberhinaus keine Message. Keine politische, absolut nicht. Wir wollen den Fokus auf dem Fussballspiel haben, frei von allem anderen. Wir wollen respektvoll sein und jegliche Ablenkung, die den Fokus von einem 90-Minuten-plus-Wettkampf nehmen, vermeiden. Aus diesem Grund ist Shaq nicht im Kader. Er akzeptiert und versteht dies. Shaq ist unser Spieler, wir lieben ihn, und er wird noch viel für uns spielen. Aber nicht am Dienstag.»

«Es ist unsere Pflicht, Shaqiri zu beschützen»

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Der Generaldirektor von Roter Stern Belgrad: Zvezdan Terzic. zvg

Schon nach dem Hinspiel sagte Roter-Stern-Generaldirektor Zvezdan Terzic, dass Shaqiri unter «unglaublichem psychologischem Druck» stehen werde, wenn er in Belgrad spiele.

Terzic weiter: «Persönlich kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Albaner für Roter Stern spielen wird. Roter Stern ist ein serbischer Klub, Partizan war jugoslawisch. Ich glaube, Shaqiri wird unter unglaublichem psychologischem Druck stehen, weil er weiss, wo er hinkommt. Er weiss, dass der Rote Stern ein Symbol für Serbien ist. Und ich weiss nicht, ob er im Marakana spielen wird.»

Terzic aber beschwichtigt und will nicht zusätzlich Öl ins Feuer giessen: «Natürlich behandeln wir als Fussballklub alle unsere Gegner gleich und uns geht weder die Vergangenheit noch die Geschichte etwas an. Roter Stern wird alles tun, um Shaqiri das Gefühl zu geben, dass er für den Fussball hier ist und es ist unsere Pflicht, ihn in ungewollten Situationen zu beschützen. Lasst uns gute Gastgeber sein!» (wst)

Am Ball mit Böni
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