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Kollers Wunschspieler Carlos Zambrano: Der FCB hat jetzt einen Beckenbauer

Carlos Zambrano (29) ist Marcel Kollers erste Verpflichtung. Der Peruaner hat eine bewegte Geschichte – aber zuletzt kaum mehr gespielt.

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Zwei gestandene Spieler hat FCB-Coach Marcel Koller von seinem Sportchef gefordert. Einen hat Koller bekommen: Carlos Zambrano (29), peruanischer Nationalverteidiger, mit bewegter Vergangenheit.

In Peru galt er früh als Talent, ging schon im jugendlichen Alter ins Fussball-Internat nach Deutschland, zu Schalke 04. Im ersten Profispiel gelang ihm ein Tor. 43 Mal hat er für Peru gespielt. Eines seiner drei Tore für Peru erzielte er beim 1:1 gegen Argentinien vor der WM 2014. «Kaiser» nennen sie ihn in der Heimat, in Anlehnung an Franz Beckenbauer.

Doch nach Schalke ging es bergab: St. Pauli, Frankfurt, Rubin Kasan, PAOK Saloniki. Und ganz am Schluss Dynamo Kiew, wo er in diesem Jahr gar nicht zum Einsatz kam. Nur deshalb habe man ihn überhaupt holen können, sagt Sportchef Marco Streller.

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Zambrano (29) bringt viel Erfahrung mit nach Basel – in Peru wird er «Kaiser» genannt, in Anlehnung an Franz Beckenbauer. Keystone / GEORGIOS KEFALAS

Die Frage ist: Wie soll einer, der acht Monate nicht gespielt hat, in den Rhythmus beim FCB reinkommen? Koller sagt, man sehe «sofort, dass er Fussball spielen kann». Noch fehlt dem Peruaner aber die Kraft für 90 Minuten.

Spätestens seit seinem Tor zum 1:1 gegen Messis Argentinier ist Zambrano in der Heimat ein Held. Einer, der nie aus den Schlagzeilen gerät.

Perus Boulevardpresse beschäftigte sich tagelang mit heimlichen Casinoausflügen der peruanischen Nationalspieler. Zambrano wurden homoerotische Kontakte angedichtet zum TV-Star Zorro Zupe, der inzwischen wegen übler Nachrede im Knast sitzt. Wegen dieser Affäre habe ihn Perus Coach Ricardo Gareca nicht zur WM 2018 mitgenommen, vermuten einige im Land. Wahrscheinlicher ist, dass auch Gareca nicht ganz überzeugt war von Zambranos Formstand.

In Basel will Zambrano für ­positive Schlagzeilen sorgen: ­«Basel ist eine neue Herausforderung, ich gebe Vollgas.»

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