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Liverpool-Klopp über seinen neuen Star: «Ich musste Shaqiri in die Ferien schicken»

In München ein Lehrling, bei Inter gescheitert: Packt es Xherdan Shaqiri (26) beim dritten Topverein?

, Aktualisiert 85 Reax , 3'141 Views
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Sie grinsen übers ganze Gesicht, klatschen ab. Dann legt der Chef seinem Neuen den Arm über die Schulter, als wären sie Kumpel. Der Chef heisst Jürgen Klopp, der Neue Xherdan Shaqiri. Und die beiden mögen sich nicht nur, wie die Präsentation des Schweizer Nati-Spielers an der Anfield Road beweist – sie brauchen sich auch.

Für 18 Millionen hat Klopp Shaqiri von Stoke gekauft, dem grauen Absteiger, für den der Schweizer drei Jahre spielte. Eine verheissungsvolle Chance für den bald 27-Jährigen – und wohl die letzte, um bei einem Weltklub den grossen Sprung zu machen. Shaqiri sagt: «Als ich hörte, dass der Klub mich will, wollte ich sofort kommen, weil ich Jürgen Klopp schon lange kenne. Ich habe ihn schon lange bewundert und bin glücklich, hier zu sein.»

Traumstart für Shaqiri

Er ahnt: Unter Spielerversteher «Kloppo» kann er noch mal aufblühen. Der dringt zu den Menschen vor. Und Klopp ist unantastbar: im Klub, in Fankreisen, unter Journalisten. Rückt Shaq ins Kreuzfeuer der Neville-Brüder wie zuletzt («Shaqiri ist unprofessionell»), wird sich Klopp vor ihn stellen. Shaqiri sagt: «Er ist eine tolle Person, ein toller Charakter.»

Der Start ins Liverpool-Abenteuer ist dem Nati-Star gelungen, in seinem ersten Einsatz trifft er herrlich per Fallrückzieher beim 4:1-Sieg gegen Manchester United. Von Klopp gibts Lob. Für Shaqs Arbeitswillen. «Er wollte nach dem Medizincheck gleich hierbleiben, ich musste ihn aber erst noch eine Woche in die Ferien schicken.»

 

Flucht zu Inter Mailand

Klopp wollte Shaqiri schon im Winter 2014 nach Dortmund holen. Shaqiri aber zierte sich, innerhalb der Bundesliga zu wechseln. Davor war er in München erst Lehrling unter Jupp Heynckes und später noch knapp geduldet, als Pep Guardiola bei den Bayern Regie führte. Der stolze Katalane pflegt Distanz zu den Spielern – und hasst es, wenn sie ihre Ansprüche öffentlich formulieren.

Shaqiri tat es nach der starken WM 2014. Und war nur noch Ersatz. Er flüchtete zu Inter und Roberto Mancini, der Shaqiri als Wunschspieler titulierte – bald aber nicht mehr auf ihn setzte. Und in Stoke spielte er gut, war bester Skorer. Aber: bei einem Durchschnittsteam.

Konkurrenz in der Liverpool-Offensive

Erhoffte sich Shaq das, als er nach fulminanten ersten Basler Jahren die grosse Bühne erobern wollte? Sicher nicht. Bei Liverpool kommt er von der Bank. Im Dreimannsturm der Reds türmt sich die Weltklasse vor ihm: Mané, Firmino und Salah.

Shaqiri muss keinen der drei verdrängen, um auf Einsätze zu kommen. Er hat sie auch so. Knapp 60 Pflichtspiele machten die Reds im letzten Jahr. Ein Pensum, das ohne viele Topspieler nicht zu bewältigen ist.

Zudem kann Shaqiri auch Aussenverteidiger spielen. Von Ex-Nati-Captain Alex Frei ist überliefert, dass er seinem früheren Teamkollegen auf dieser Position gar Weltkarriere voraussagte. Auch Klopp weiss das. Die Champions League hat der Deutsche noch nicht gewonnen, Shaq aber schon. Holen sie sie zusammen, grinsen sie wieder um die Wette.

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