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Nach übler Kritik aus England: Shaqiri schlägt zurück!

Xherdan Shaqiri (26) trainiert erstmals mit Liverpool – und geigt seinen Kritikern die Meinung.

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Ergattert sich Shaqiri bei Liverpool einen Stammplatz?»

Noch wartet Xherdan Shaqiri auf sein Debüt im legendären roten Dress des FC Liverpools.

Doch noch bevor er als «Reds»-Spieler überhaupt einen Einsatz hat, muss der Schweizer Kraftwürfel heftige Kritik einstecken.

 

So schossen schon während der WM gleich beide Neville-Brüder, Gary und Phil, gegen Shaq, bezeichneten ihn als «Schande» und «unprofessionell».

Dann legte Shaqiris Ex-Teamkollege Charlie Adam (32) nach. Bei Stoke City sei der Schweizer jeweils in den wichtigen Spielen «gar nicht aufgetaucht».

Am Mittwoch jedenfalls trainiert Shaq erstmals mit seinen roten Kumpels in den USA mit. Und am Abend, als die Einwechselspieler Mo Salah und Sadio Mané das Team von Trainer Jürgen Klopp zu einem 2:1-Sieg über Pep Guardiola und den englischen Meister Manchester City schiessen, sitzt Shaqiri auf der Tribüne.

«Das waren ManUtd-Spieler»

Angesprochen auf die immer wieder aufkeimende Kritik an seiner Einstellung, schlägt Shaqiri zurück. «Ich finde, meine Statistiken sprechen für sich. Ich war der Top-Skorer meiner Mannschaft, in Toren und Assists, also muss ich gar nicht mehr sagen. Ich glaube, jeder weiss, dass ich der beste Spieler war. Ich höre nicht auf das, was andere Leute erzählen.»

Zu den Neville-Brüdern meint Shaq lächelnd: «Das waren Manchester-United-Spieler, vielleicht mögen sie Liverpool nicht! Aber manche Leute mögen dich, manche nicht. Ich will nicht kommentieren, was Leute sagen, die ich gar nicht kenne.»

«Klopp kennt meine Qualität»

Shaqiri weiter: «Ich spiele jetzt drei Jahre in der Premier League und weiss, worum es hier geht. Ich kann Tore schiessen, Assists geben. Ich spielte in Europa und habe viel Erfahrung. Darum hat mich der Trainer verpflichtet. Er mag mich als Spieler. Er kennt meine Qualität.»

Der Nati-Star erzählt, dass er vor vier Jahren beinahe schon an der Anfield Road gelandet wäre: «Bayern wollte mich damals nicht verkaufen. Ich sprach mit Ex-Trainer Brendan Rodgers vor der WM in Brasilien. Er rief mich an und ich war interessiert. Im folgenden Januar aber unterschrieb ich bei Inter Mailand. Jetzt bin ich endlich ein Liverpool-Spieler.»

Für den Shaqiri-Transfer vom abgestiegenen Stoke City machte Liverpool von einer Ausstiegsklausel im Vertrag des Schweizers Gebrauch und verpflichtete ihn für 14,5 Millionen Euro.

Jetzt will Shaq zeigen, dass er in Liverpool durchstarten kann. (wst)

 

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