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Shaqiri redet erstmals nach Abstieg mit Stoke: «Ich bin sehr traurig»

Exklusiv im BLICK bricht Xherdan Shaqiri (26) das Schweigen nach dem Abstieg mit Stoke: «Es war die lehrreichste Zeit meiner Karriere.»

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Xherdan, Sie sind mit Stoke abgestiegen. Wie schlafen Sie?
Xherdan Shaqiri: Natürlich nicht immer gleich gut, ist doch klar. Es tut mir leid für die Fans, für den Klub. Ich bin immer noch sehr traurig für die Menschen, die dort arbeiten und mit dem Verein verbunden sind.

In der ersten Saison war Stoke Neunter, in der zweiten 13. Wie konnte es zu diesem Absturz diese Saison kommen?
Ach, das ist völlig unwichtig. Wichtig ist nun, dass Stoke seine Schlüsse daraus zieht und hoffentlich so schnell wie möglich wieder in der Premier League spielt. Dort gehören Sie hin, mit diesen Fans. Und ich werde Stoke auch immer dankbar sein, denn es war die lehrreichste Zeit meiner Karriere.

 

Inwiefern?
Ich konnte mich in der Premier League etablieren. Der Klub stand hinter mir, auch wenn es mal nicht gut lief. Und ich habe vor allem gelernt, richtig defensiv zu arbeiten. Weil  ich vorher bei Basel, Bayern und Inter Mailand stets in Mannschaften spielte, die offensiv ausgerichtet waren. 

Sie schossen acht Tore, gaben sieben Assists. Es war Ihre beste Saison im Ausland.
Ich bin menschlich wie auch als Fussballer gereift, das ist der Grund für meine Ausbeute. Aber ich hätte lieber ein Tor oder Assists weniger und wäre dafür nicht abgestiegen.

 

Gut, Sie werden den Klub verlassen. Und dank Ihrer Ausstiegsklausel von 14,5 Millionen Euro einen grösseren Klub als Stoke finden. Tottenham soll interessiert sein.
Sie werden verstehen, dass ich über Vertragsinhalte nicht reden kann.

Was haben Sie in dieser Abstiegssaison falsch gemacht?
Klar, niemand ist perfekt. Ich war auch nicht in jedem Spiel gut. Wir haben alle Fehler gemacht, Spieler, Staff und Management.  

Erstaunlich ist, dass Sie in 36 von 38 Premier-League-Spielen aufliefen. Bei Ihren Muskelverletzungen, die Sie vorher hatten. Wie haben Sie es in den Griff bekommen?
Bei meiner Muskelmasse und Explosivität in den Aktionen passieren Muskelverletzungen einfach schneller. Es gehört einfach Glück dazu, dass es nicht passiert. Dieses hatte ich letzte Saison nicht. Aber das wollen Sie ja nicht hören, Sie suchen lieber Erklärungen bei meinem Lebensstil. 

Das regt Sie immer noch auf, dass man von falscher Ernährung und falschem Lebenswandel sprach.
Natürlich. Weil es totaler Quatsch ist.

Ist es Ihr Ziel, einen Klub zu finden, der Champions League spielt?
Wichtig ist, dass der Trainer und der Sportvorstand hinter meiner Verpflichtung stehen. Umso besser, wenn dieser Verein international spielt. Es ist für jeden Spieler ein grosses Ziel, in der Champions League zu spielen.

 

Im Winter gab es eine Anfrage von AS Roma. Warum gingen Sie nicht in die italienische Hauptstadt?
Es gab im Winter einige Anfragen. Ich wollte unbedingt diese Saison fertig spielen und dem Verein helfen die Ziele zu erreichen. Ausserdem habe ich mit meinem Winter-Wechsel zu Inter nicht die besten Erfahrungen gemacht.

Ist Italien nach dem verpatzten Inter-Halbjahr denn vorstellbar oder ist Ihr Ruf da zu schlecht?
Über Inter wurde genug geschrieben. Mit diesem Kapitel habe ich abgeschlossen. Die Serie A war und ist eine reizvolle Liga. Es wechseln jedes Jahr Topspieler nach Italien. Darum schliesse ich im Moment gar nichts aus.

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