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Sieg im Schweizer Final über Wawrinka: Federer triumphiert in Indian Wells!

Roger Federer (ATP 10) entscheidet den Schweizer Traumfinal gegen Stan Wawrinka (ATP 3) beim ATP-1000-Turnier in Indian Wells mit 6:4 und 7:5 für sich. Es ist sein insgesamt fünfter Turniersieg in der kalifornischen Wüste.

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Nach den Australian Open gewinnt Roger Federer mit dem ATP-1000-Turnier von Indian Wells auch den zweiten grossen Tennis-Event in diesem Jahr.

Es ist sein 90. Turniersieg der Karriere. Der 25. an einem 1000er-Turnier. Der fünfte in Indian Wells. Wahnsinns-Zahlen. Und ab Montag ist Roger wieder die Weltnummer 6. Zur Erinnerung: Der Mann ist 35 Jahre alt.

Rein ins Spiel: Lange müssen sich die Schweizer Tennis-Fans am späten Sonntagabend gedulden, bis es endlich losgeht. Grund ist der russische Frauen-Final zwischen Vesnina und Kusnetzowa, der mehr als drei Stunden dauert.

Um Punkt 22.49 Uhr MEZ gehts dann doch noch los. Federer beginnt mit Aufschlag – und wie! Der Baselbieter fährt sein erstes Game zu null ein. Dank vier Winnern. Einer schöner als der andere.

In der Folge servieren sowohl Stan als auch Roger sackstark. Breakchancen? Fehlanzeige. Ende des ersten Umgangs aber überschlagen sich die Ereignisse.

Stan im Schiri-Pech

Federer führt mit 5:4, liegt im Aufschlagsspiel von Stan 15:30 hinten. Dann haut Stan ein Ass ins Feld – oder doch nicht? Der Schiri gibt dem Lausanner den Punkt nicht. Wawrinka könnte eine Challenge nehmen, doch der Referee gibt ihm zu verstehen, dass der Ball ganz sicher im Out war. Stan verzichtet auf die Challenge. Ein Fehlentscheid! Denn der Service von Wawrinka kratzte die Linie.

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Stans Ass berührt die Linie noch knapp. Screenshot SRF

 

Bitter für Stan: Der Linienrichter heisst Wawrinkas Service gut. Er wird dann aber vom Stuhlschiedsrichter überstimmt.

Statt 40:15 muss Stan über den Zweiten und verliert den Ballwechsel prompt. 30:30. Was passiert dann? Federer erspielt sich die erste Breakchance der Partie, nutzt sie und gewinnt den ersten Satz mit 6:4. 

Roger dreht Break-Rückstand im Zweiten

Wawrinka reagiert im Stile eines Champions. Er breakt Federer gleich zu Beginn des zweiten Umgangs. Es ist Rogers erster (!) Serviceverlust im ganzen Turnierverlauf.

Doch der Maestro schlägt umgehend zurück. Er erspielt sich wenig später einen zweiten Breakball, verteidigt sich im Ballwechsel drin hervorragend in der Defensive und macht am Ende den Punkt – 2:2. Alles wieder in der Reihe.

Der eidgenössische Final-Knüller geht in die entscheidende Phase. Und unsere beiden Schweizer zeigen Tennis vom Allerfeinsten.

Wawrinka agiert sackstark, aber was Federer zeigt, ist schlicht von einem anderen Stern. Der Australian-Open-Champ legt in der entscheidenden Phase noch einen Zacken zu, breakt Stan erneut und gewinnt den Final am Ende verdient mit 6:4 und 7:5. Er scheint momentan unbesiegbar.

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