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«Wo ist dieser Roger?»: Davor fürchtet sich Federer

Roger Federer ist im US-Open-Achtelfinal gegen John Millmann haushoher Favorit. Es gibt aber etwas, dass ihm Angst macht.

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Drei Spiele, drei Siege, 9:0 Sätze: Roger Federer ist bei den US Open auf Kurs. Und es spricht viel dafür, dass seine makellose Bilanz auch nach dem Achtelfinal gegen John Millman (ATP 55) bestehen bleibt. «Er spielt jede Vorhand und jede Rückhand gleich. Bei ihm weiss man, was man bekommt», so Federer über den 29-jährigen Australier.

«Das Puzzle kommt zusammen»

Man merkt: Federer ist froh, nach Paire (2. Runde) und Kyrgios (3. Runde) nun einen «normalen» Gegner vor der Brust zu haben. Einen, bei dem er keine verrückten Dinge er­warten muss.

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Roger Federer erzählt von seiner Juniorenzeit. Freshfocus

Gleichzeitig ist die Weltnummer 2 bereits jetzt überzeugt, für die ganz grossen Spiele (Djokovic im Viertelfinal?) gewappnet zu sein. «Wenn es wichtig ist, kann ich einen Zacken zulegen. Das Puzzle kommt zusammen.»

Federer – die Pünktlichkeit in Person

Angst hat Federer vor Millman, mit dem er vor einigen Wochen in Rapperswil SG trainierte, also nicht. Doch da ist etwas, wovor er sich fürchtet: «Dass ich ein Spiel verpasse. In meiner Juniorenzeit kam es vor, dass sich alle fragten: ‹Und wo ist dieser Roger? Der Match geht los!› Ich war derweil im Wald und spielte mit Freunden.»

Seither ist Federer vor seinen Matchs die Pünktlichkeit in Person. «Stimmt, ich bin gerne frühzeitig da», bestätigt er schmunzelnd. Keine gute Nachricht für Millman.

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