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Demi Lovato löscht Twitter nach Shitstorm

Die Popsängerin Demi Lovato steht massiv in der Kritik, nachdem sie sich auf Twitter über den Rapper 21 Savage lustig gemacht hat. 21 Savage wurde am Sonntag von der Einwanderungsbehörde der USA in Gewahrsam genommen, da seine Aufenthaltsgenehmigung seit 2005 abgelaufen sein soll.

WIKIPEDIA / DEMI LOVATO / 21 SAVAGE

In der Nacht des Super Bowl twitterte Demi Lovato: «Bis jetzt waren die 21 Savage Memes das beste am Super Bowl.»

Dazu postet sie ein Meme, welches darauf anspielt, dass der Rapper Brite ist, und seine Raptexte deshalb mit einer Feder statt mit einem Kugelschreiber auf Papier bringt.

TWITTER/DEMI LOVATO
TWITTER/DEMI LOVATO

21 Savage wurde am Sonntag aufgrund einer fehlenden Aufenthaltserlaubnis von der «ICE», der US-Amerikanischen Einwanderungs und -Zollbehörde, in Gewahrsam genommen. Wie bekannt wurde, ist der Grund dafür, dass er von einer kleinen Karibischen Insel stammt. Wer dort geboren wird, erhält die Britische Staatsbürgerschaft. Die Aufenthaltsbewilligung für den Rapper, der in Atlanta wohnt, soll seit 14 Jahren abgelaufen sein.

Nach dem das bekannt wurde, posteten viele Twitter-User Memes, die sich über die Herkunft von 21 Savage lustig machen. Das fand Demi Lovato scheinbar sehr unterhaltsam – nicht aber ihre Fans.

Die Sängerin, die wegen ihrer Drogenprobleme und ihren Entzugsversuchen häufig in den Schlagzeilen war, wurde daraufhin von einem regelrechten Shitstorm getroffen und deaktivierte als Folge sogar ihr Twitter-Profil.

TWITTER/DEMI LOVATO

Neben einer erdrückenden Menge von geschmacklosen Witzen über ihre Drogenvergangenheit, wünschen ihr sogar einige Leute auf Twitter den Tod per Überdosis. Vor Allem ein Argument, wird von vielen genannt: Demi Lovato hat während ihres Kampfes gegen die Drogenabhängigkeit einen riesigen Support der Öffentlichkeit genossen, und jetzt, wo es jemandem anderen schlecht geht, mache sie sich über ihn lustig.

TWITTER/SIDTHEKID1
INSTAGRAM/DEMI LOVATO

Zu viel für Demi: Sie deaktiviert ihr Twitter und postet auf Instagram ein Statement. «Ich lache niemanden aus, der abgeschoben wird. Ich weiss, dass das kein Witz ist. Ich habe NIE über so etwas gelacht. Das Meme, das ich gepostet habe, ging darum, dass er mit einer Feder seine Texte schreibt. Es tut mir leid, falls ich irgendjemanden Angegriffen habe.»

Juan ist 19,  absolviert zur Zeit ein Praktikum bei Blick am Abend Online und mag Lyrik, Sport & gutes Essen.

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