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Junge sind zu faul zum Saufen

Immer mehr Millennials bleiben lieber zu Hause, anstatt in den Ausgang zu gehen. Dies könnte negative Folgen haben, warnt ein Psychologe.

Couch Potato (Bild: Pixabay)

«Millennials konsumieren wenig Alkohol, dafür zu viele Online-Medien. Und das macht sie depressiv», sagt Dr. Michael Brustein, ein Psychologe aus Manhattan. Eine Studie bestätig seine Aussage: Junge Menschen im Alter von 18-34 Jahren bleiben lieber zu Hause und schauen Netflix, anstatt sich durch die Nacht zu tanzen.

Mehrere Stunden täglich am Handy

Die Generation, die den grössten Teil der weltweiten Bevölkerung ausmacht, ist die Generation der Couch Potatoes. Laut einer Studie von Taylor Nelson Sofres, der für eine Verbraucherforschungsagentur arbeitet, verbringen Millennials täglich zwei Stunden und 42 Minuten mit Netflix oder anderen Videoanbietern. Wenn es um die Handynutzung geht, ist die Zahl noch höher. Drei Stunden und sechs Minuten verbringt der durchschnittliche 18-34-Jährige pro Tag am Handy.

Dafür trinkt die Generation Y fast nichts mehr! 1980 gaben 40.1 Prozent der Jugendlichen an, sich regelmässig zu betrinken. 2014 waren es nur noch knapp 20 Prozent.

Aber warum? Die Gründe sind vielfältig. Die einen geben an, dass ihnen das Geld für Party fehlt, andere wünschen sich am Wochenende eine «soziale Pause». Experten meinen, dass das brave zu Hause bleiben negative Folgen haben könnte. Laut ihnen kann es zu einem emotionalen Ungleichgewicht führen, was auf Dauer sehr ungesund ist.

Das bestätigen Patienten von Psychologe Dr. Brustein: «Ich habe dieses Wochenende nichts gemacht und ich fühle mich schrecklich», soll einer zu ihm gesagt haben.

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