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Netflix warnt vor neuer Serie: «Schaut sie nicht alleine!»

«Konversationen mit einem Killer: Ted Bundy Tapes» ist der neuste Streich von Netflix. Die Serie dreht sich um bisher ungehörte Sprachaufnahmen des berühmten Serienmörders und Vergewaltigers Ted Bundy, der mindestens 30 Frauen auf dem Gewissen hat.

Ungefähr zischen 1974 und 1978 trieb Ted Bundy in den US-Bundesstaaten Washington, Utah, Colorado, Oregon, Idaho und Florida sein Unwesen. Er vergewaltigte und tötete mindestens 30 Frauen. 1989 wurde er auf dem elektrischen Stuhl in Florida hingerichtet.

Wie viele Frauen Ted wirklich tötete, werden wir wohl nie erfahren. Die tatsächliche Opferzahl wird von 60 bis über 100 geschätzt. Die sterblichen Überreste vieler Opfer wurden nie gefunden. Bundy hatte es fast aussliesslich auf junge, attraktive Frauen mit langem Haar und Mittelscheitel abgesehen.

Netflix hat jetzt eine Serie über diesen Mörder gemacht. Zu sehen sind bisher ungehörte Sprachaufnahmen von Ted Bundy und Erzählungen von Frauen, die ihn gekannt haben. Der Streamingdienst warnte auf Twitter: «Für die unter uns mit einem Doktor in True Crime Podcasts, Gespräche mit einem Mörder: The Ted Bundy Tapes sind jetzt veröffentlicht. Schaut sie nicht alleine!»

«Die Netflix-Serie ist ein tiefer Einblick in das Leben von Ted Bundy, seine Taten und Methoden», so Direktor Joe Berlinger zu «Refinery29», «Die Geschichte von Ted Bundy weckt eine Urangst: Dass du die Person, die neben dir schläft, nicht wirklich kennst. Menschen wollen denken, dass das Böse einfach identifizierbar ist. Bundy zeigt uns aber, dass die Bösen oft die Menschen sind, denen wir am meisten vertrauen.»

Ted Bundy war nicht nur berühmt, weil er mordete. Was die Öffentlichkeit damals faszinierte und auch heute noch fesselt ist, dass Ted eigentlich der Charmeur von nebenan war. Im Gegensatz zu anderen Serienmördern hatte er eine gute Kindheit, sah gut aus, hatte ein soziales Umfeld. Er war bei allen beliebt und gewann schnell das Vertrauen von anderen. Wohl mitunter ein Grund, wieso ihm so viele Frauen zum Opfer fielen.

Direkt aus dem Social-Media-Team macht Joëlle den fliessenden Wechsel in die Welt der Schreiberlinge. Sie mag Bücher, Memes und Blobfische.

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