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Netflix-Zuschauer finden Serienmörder Ted Bundy sexy

Die neue Serie «Ted Bundy: Selbstporträt eines Serienmörders» erzählt die Geschichte des amerikanischen Killers, der mindestens 30 Frauen vergewaltigt und ermordet hat. Die Reaktionen einiger Zuschauer sind unerwartet: Sie finden den Mörder sexy.

Eigentlich sollte man geschockt sein, wenn man die Serie schaut, die die Geschichte von Ted Bundy erzähl. Doch das Gegenteil ist der Fall! Viele Zuschauer finden den Mörder scheinbar anziehend und attraktiv. Es sind so viele, dass Netflix sich gezwungen sah, ein Statement zu veröffentlichen, in dem der Streaming-Dienst darauf hinweist, dass die Romantisierung eines Killers nicht in Ordnung ist.

Netflix schreibt auf Twitter: «Ich habe viele Gespräche über die angebliche Sexyness von Ted Bundy gesehen und würde gerne alle daran erinnern, dass es TAUSENDE heisse Männer in unseren Filmen und Serien gibt – und fast alle von ihnen sind keine verurteilten Serienmörder.»

Diese Reaktion folgt auf Dutzende Tweets von Fans, die öffentlich bekannt gaben, dass sie einen Mann, der massenhaft Frauen (die tatsächliche Opferzahl wird auf 60 bis über 100 geschätzt), skrupellos vergewaltigt und ermordet hat, äusserst attraktiv finden.

Ein weiblicher Fan veröffentlichte den Kommentar: «Ich weiss, dass er ein Serienmörder ist, aber er ist irgendwie heiss, oder?».

Eine weitere meint: «Ted Bundy war wirklich scharf… und das ist es, was falsch mit mir ist.»

Genau die Attraktivität von Ted Bundy war es, die es ihm wohl so einfach machte, so oft zu morden. Eine Verfilmung der Ted-Bundy-Geschichte, die demnächst in die Kinos kommen soll, wurde ebenfalls dafür kritisiert, den Killer zu sexualisieren. Grund für diese Kritik ist die Wahl des Schauspielers, der Ted spielen wird: Zac Effron, der ultmative Mädchenschwarm.

Direkt aus dem Social-Media-Team macht Joëlle den fliessenden Wechsel in die Welt der Schreiberlinge. Sie mag Bücher, Memes und Blobfische.

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