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Darum hören Frauen auf, ihren Körper zu rasieren

Body-Positivity im «Januhairy»

Januar wird zu «Januhaar». Bei der viralen Internet-Aktion geht es darum, sich im Januar nicht zu rasieren und danach stolz ein Bild vom Ergebnis auf Instagram zu posten.

Instagram @janu_hairy

Den «Januhairy» initiiert hat die 21-jährige Studentin Laura Jackson. Auf dem eigens für die Aktion erstellten Instagram-Account erklärt sie ihre Beweggründe dafür. Für eine Theater-Rolle musste sie auf die Haarentfernung verzichten. Nach einiger Zeit fing sie an, sich mit Körperhaaren sehr wohl zu fühlen und beschloss, sie auch Zukünftig stehen zu lassen. Viele Leute in ihrem Umfeld fanden dies unverständlich und haben sie dafür kritisiert.

Jackson setzte sich daraufhin mit dem Thema auseinander. Das Bild, dem Frauen in der heutigen Welt gerecht werden müssen, sei entsetzlich, schreibt sie. Es gäbe immer noch so viel zu tun, bis wir in der Lage seien, andere so zu akzeptieren, wie sie sind.

Das Projekt soll übrigens keine Kampagne sein, die das Rasieren als schlecht bezeichnet. Es soll Frauen einfach dazu ermutigen, sich selber und andere mehr zu akzeptieren, so wie sie gerne sein wollen.

Viele folgten ihrem Beispiel. Unter dem Hashtag «Januhairy» gibt es bereits über 2000 Beiträge.

Instagram: @onlylittlemy
Instagram: @sparxbeauty

Nutzerin @sophielmee hat gar nicht vor, es beim Januar zu belassen: „Januhairy und das ganze Jahr. Wirklich.“

Instagram: @janu_hairy

Yaël liebt neben dem Schreiben alles, was ihre Kreativität auf Trab bringt. Kunst, Musik, Fotografie und die Schauspielerei gehören zu ihren Leidenschaften.

In einer wöchentlichen Kolumne beschäftigt sie sich mit aktuellen Themen, die die Schweizer Jugend beschäftigen.

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