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Das Welt-Rekord-Ei bricht unter dem Druck von Social Media

Endlich wurde das Geheimnis gelüftet!

Seit dem 18. Januar postet der Instagram-Account «World Record Egg», Inhaber des meistgelikten Instagram-Bilds aller Zeiten, immer wieder neue Bilder des berühmten Eis. Von Post zu Post hat es mehr Risse in seiner Schale.

Die Leute rätselten, was wohl aus dem Ei herauskommen würde, sobald es mal zerbrochen ist. Einen Mini-Trump? Das Gesicht des Erfinders des Eis? Angeblich wollten viele Unternehmen sicherstellen, dass ihr Logo gezeigt wird und machten dem Inhaber des Account Angebote von mehreren Millionen Euro.

Das tatsächliche Ergebnis war aber viel besser, als alles, was man sich hätte vorstellen können. In dem Ei war nämlich nichts! Es zerbrach unter dem Druck von Social Media.

«Der Druck der sozialen Medien nimmt mich mit», steht neben dem kaputten Ei geschrieben. Die Botschaft: Die sozialen Netzwerke können Schaden anrichten. Das Ei sagt weiter: «Wenn du auch damit kämpfst, rede darüber.» Es zeigt auf, wo man sich Hilfe holen kann. Auf talkingegg.info findet sich eine Liste an Organisationen, an die sich Menschen mit psychischen Problemen wenden können. Noch sind zwar nicht alle Länder aufgelistet, doch dies soll sich bald ändern.

Die Botschaft des Eis regt die Menschen zum Denken an. Unzählige Leute kommentierten unter dem Bild und erzählten, dass sie selbst mit Depressionen zu kämpfen hätten und ihnen das Ei Mut geben würde.

Die Erfinder des Eis haben mit der «New York Times» ein Interview geführt. Sie sind zuvor nur anonym aufgetreten, haben nun aber endlich ihre Namen Preis gegeben. Der 29-jährige Chris Godfrey hatte mit zwei Freunden die Idee zum Weltrekord-Ei. Sie wählten ein Ei, weil sie schauen wollten, ob etwas so Simples einen solch grossen Erfolg haben könne.

Nach dem Weltrekord bekamen sie massenhaft Werbeangebote von Firmen, die ihnen viel Geld boten. Doch sie wollten die Popularität des Eis, das sie übrigens «Eugene» nennen, für einen guten Zweck nutzen. Als Hilfe für Leute mit psychischen Problemen.

Yaël liebt neben dem Schreiben alles, was ihre Kreativität auf Trab bringt. Kunst, Musik, Fotografie und die Schauspielerei gehören zu ihren Leidenschaften.

In einer wöchentlichen Kolumne beschäftigt sie sich mit aktuellen Themen, die die Schweizer Jugend beschäftigen.

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