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In Kalifornien dürfen nur noch Tiere aus Heimen verkauft werden

Damit mehr Tiere ein Zuhause finden.

PIXABAY

Kalifornien will als erster US-Bundesstaat etwas gegen die «Kitten Factories» (Kätzchenfabriken) und «Puppy Mills» (Welpenfarmen) tun. Damit sind sie die vielen Tiere gemeint, die systematisch und in Massen gezüchtet und gewinnbringend verkauft werden.

Das Problem: Nachdem die Tiere ohne grosses Überlegen verschenkt werden, dies passiert vor allem zur Weihnachtszeit, werden viele nach kurzer Zeit vernachlässigt und wieder ausgesetzt. Das Tierwohl wird dabei vernachlässigt. Oft müssen sie sogar eingeschläfert werden.

Seit dem 1. Januar 2019 dürfen Zoogeschäfte nur noch gerettete oder aus Tierheimen stammende Haustiere verkaufen. Zoogeschäfte müssen künftig die Herkunft der angebotenen Tiere detailiert nachweisen und angeben können. Bei Verstössen droht den Unternehmen ein Bußgeld in Höhe von bis zu 500 US-Dollar pro Tier.

Selbst die Steuerzahlen und Steuerzahlerinnen profitieren von dem Verbot. Es sollen nämlich jährlich bis zu 250 Millionen US-Dollar für die Unterbringung und Versorgung von Tieren in Tierheimen gespart werden.

Private Züchter, die einen Nachweis für die Herkunft ihrer Tiere haben, sind von der Neuregelung übrigens nicht betroffen.

Yaël liebt neben dem Schreiben alles, was ihre Kreativität auf Trab bringt. Kunst, Musik, Fotografie und die Schauspielerei gehören zu ihren Leidenschaften.

In einer wöchentlichen Kolumne beschäftigt sie sich mit aktuellen Themen, die die Schweizer Jugend beschäftigen.

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