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Käsiges Nationalgericht: Die Raclette-Liebe der Schweizer

Schon im 12. Jahrhundert wurde in der Schweiz am Feuer Käse geschmolzen – wenig später wurde Raclette zum beliebten Nationalgericht. Woher es kommt und wie man es am besten zubereitet: wir haben die Antworten für dich!

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Ein Mann streicht vor dem Kaminfeuer Raclettekäse von einem grossen Käseleib auf den Teller mit Essiggurke, Silberzwiebel und Kartoffel. Daneben steht ein Glas Weisswein. play
Wenn es Draussen so richtig kalt ist, dann lohnt sich ein herrliches Raclette vor dem Kaminfeuer umso mehr. Dazu ein gutes Glas Wein aus der Schweiz –Patriotismus war nie schöner.

Wann wurde Raclette erfunden?

Gemäss Überlieferungen galt schon im 12. Jahrhundert Käse im Kanton Wallis und den Gebieten am nördlichen Alpenkamm als wichtigstes Grundnahrungsmittel der Sennen. An kalten Tagen auf der Alp gehörte diese Stärkung einfach dazu. Man entspannte damals am Abend bei einem «Bratchäs», ein grosser Laib Käse, der gemütlich am offenen Feuer geschmolzen wurde. War der Käse geschmolzen, kratzte man nach und nach Portionen ab.

Bis die sogenannte Bauernmahlzeit ihren Weg von den Alpen in die Täler und damit die Schweizer Stuben schaffte, dauerte es aber ein paar Jährchen länger. Erst im 20. Jahrhundert erlebte das Raclette einen regelrechten Boom und ist noch heute neben Fondue eines der Schweizer Nationalgerichte, weit über die Landesgrenzen bekannt.

Was gehört zum Raclette?

Das von dem französischen Begriff «racler» - etwas schaben oder kratzen - abstammende Gericht wird meist mit kleinen Pellkartoffeln, Essiggurken, Silberzwiebeln und Senffrüchten gereicht. Klassischerweise verwendet man die Schweizer Käsesorte Raclette, einen würzigen Halbhartkäse, der ein gutes Schmelzverhalten hat und aus unpasteurisierter Milch hergestellt wird.

Längst haben sich aber auch moderne Varianten des beliebten Schmelzkäses durchgesetzt. Wie beim Fondue trifft man hier also auf Varianten mit Pfeffer, Safran, Chili oder Trüffel, die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Mittlerweile hat sich auch der Raclette Ofen zur Multifunktions-Platte gewandelt. Nicht selten werden gleichzeitig auch noch Fleisch, Fisch oder Gemüse darauf gebraten, um das Essen vielseitiger zu machen.

Wie bereitet man Raclette zu?

In manchen Schweizer Lokalitäten kann man das Raclette noch wie die alten Sennen am offenen Feuer geniessen, meist werden allerdings elektrische Tischgeräte verwendet. Diese gibt es in unterschiedlichen Varianten. Bei einigen Geräten wird ein grosses Käsestück eingespannt und von einem Heizstab angestrahlt. Die gängigere Variante sind jene, bei denen kleine Pfännchen unter einen Heizstab geschoben und von oben erhitzt werden. Diese Geräte bieten oftmals auch gleichzeitig heisse Platten für andere Speisen.

Raclette-Ofen für Gross und Klein

Ihnen ist bei dem ganzen Gerede über Raclette auch das Wasser im Mund zusammen gelaufen und Sie planen schon die nächste Raclette-Party? Dann haben wir hier unterschiedliche Gerätschaften, die das Raclette noch besser machen.

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1er Raclette mit Rechaudkerze

Manchmal ist es eben so, dass einem die Lust nach einem feinen Raclette packt, aber man möchte deswegen nicht gleich den Grill für 8 Personen anwerfen. Praktisch, denn von Trisa gibt es dieses Raclette-Set für eine Person. Betrieben wird es mit einer Rechaudkerze.

 

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Mini Raclette für 2 Personen

Auch wenn man zu zweit ist, muss man nicht immer gleich den grossen Grill einschalten – denn anschliessend kommt das grosse Putzen! Viel romantischer ist dieses Raclette Mini-Set für zwei Personen. Eignet sich ebenfalls für ein gemütliches Raclette auf dem Balkon, eingepackt in eine kuschelige Decke.

 

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Multi-Raclettegerät versetzbar

Dieses Raclette-Gerät für 8 Personen lässt sich ganz einfach auseinanderklappen. Kompakt zusammengesteckt nimmt es auf einem kleinen Tisch nicht zuviel Platz weg, isst man aber an einer langen Tafel oder auf einem Festbank, dann wird es lang genug, damit alle an ihren Käse kommen, ohne sich gleich auf den Tisch legen zu müssen.

 

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Multi-Raclettegerät mit Steinplatte

Dieser Raclette-Ofen bietet Platz für 8 Käse-Pfännchen und hat drei verschiedene Aufsätze. Die klassische Platte für Fleisch, Fisch und Gemüse, ein Pfannkuchen-Aufsatz und eine Steinplatte. Damit wird das Raclettegerät zum Multifunktionskochfeld.

 

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Raclettegrill mit Tatarenhut

Dieses Raclettegerät ist definitiv nicht nur für Käse gedacht. Oben drauf sitzt ein klassischer Tatarenhut. Während im unteren Teil der Käse in den 4 Pfannen brutzelt, können Sie auf dem Tatarenhut Fleisch, Fisch und Gemüse kochen.

 

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Klassischer Raclettegrill

So kennt man den Racletteofen eigentlich. Im unteren Teil ist Platz für 8 Raclettepfännchen, auf der Platten obendrauf können gleichzeitig Fleisch, Fisch oder Gemüse gebraten werden. Die Pfannen und Schieber sind sogar spülmaschinengeeignet, was den Abend gleich noch gemütlicher macht.

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