Finde den folgenden Gegenstand beim Surfen auf Blickamabend.ch und gewinne tolle Preise!
Suche starten
Du hast den Gegenstand gefunden! Klicke auf Mitmachen und nehme am Gewinnspiel teil.
Mitmachen

Das Aus für alle Klassenchats? Whatsapp soll erst ab 16 Jahren erlaubt werden

Der beliebte Messenger-Dienst will angeblich seine Nutzungsbedinungen ändern und das Mindestalter auf 16 Jahre heraufsetzen.

235 Reax , 6'775 Views
teilen
teilen
0 shares

Der Instant-Messenger-Dienst Whatsapp bereitet laut Insindern eine Änderung seiner Nutzungsbedingungen vor und will das Mindestalter auf 16 Jahre heraufsetzen. Das meldet der Blog «WABetaINfo» auf Twitter.

Aktuell liegt das Mindestalter für die Nutzung von Whatsapp bei 13 Jahren bzw. «so alt, wie es in deinem Land erforderlich ist, damit du berechtigt bist, unsere Dienste ohne elterliche Zustimmung zu nutzen», wie es in den rechtlichen Hinweisen von Whatsapp heisst. Wenn man nicht alt genug sei, die App in seinem Land rechtlich gesehen zu besitzen, müsse ein Elternteil den Nutzungsbedingungen zustimmen.

Laut dem Blog will Whatsapp die Umsetzung des neuen Mindestalters bereits am 25. Mai einführen. Grund dafür dürfte die ab Mai gültige EU-Datenschutzgrundverordnung sein, in der festgelegt wird, dass die Verarbeitung von personenbezogenen Daten eines Kindes erst ab dem 16. Lebensjahr rechtsmässig ist.

Problematische Altersüberprüfung

Offen bleibt, wie Whatsapp die Altersprüfung zukünftig durchführen wird. Da die App kein Alter abfragt, kann diese Aufgabe eigentlich nur vom Play- bzw. Appstore selbst übernommen werden. Das macht die Altersprüfung vorallem bei Kids schwer, die das 16. Lebensalter noch nicht erreicht haben, Whatsapp aber schon installiert haben.

Soziale Medien als Gefahr für Jugendliche

Laut der Plattform «Jugend und Medien» nutzen 97 Prozent der Schweizer Jugendlichen mit Handy Whatsapp. 93 Prozent sind Mitglied in mindestens einem Gruppenchat. Die Teenies nutzen diese Chats nicht nur privat, sondern auch als Klassenchats, in denen Hausaufgaben und Termine geteilt werden. Eltern haben oft kaum die Möglichkeit, ihnen die Teilnahme zu verbieten, ohne dass sich ihre Kinder ausgeschlossen fühlen. «Jugend und Medien» warnt vor Sucht, Cybermobbing und Missbrauch von persönlichen Daten oder Fotos.

Was meinst du? Soll Whatsapp erst ab 16 Jahren erlaubt sein?»

Wie findest du den Artikel?

Unsere Leser empfehlen

Meist gelesen

Newsletter

Erhalte die besten Geschichten täglich per E-Mail Newsletter Abonnieren