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«Das ist die Zukunft, die Liberale wollen»: Rechte wettern auf Twitter gegen Linke und erreichen das Gegenteil

Der Twitter-Account @polNewsNetwork1, der für rechte Posts bekannt ist, veröffentlichte kürzlich ein Foto einer Dragqueen und einer Frau im Nikab. Damit sollte vor liberalen Gesellschaften gewarnt werden. Doch es endete in einem fetten Fail.

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Verschleierte Frauen und homosexuelle Dragqueens sind vielen Rechten ein Dorn im Auge. Unter anderem weil diese Menschen symbolisch für das Anderssein und Andersleben stehen. Also das, womit sich Rechte nicht anfreunden können.

Da ist das doch ein vermeintlicher Glücksgriff für die konservative Twitter-Seite @polNewsNetwork1, ein Foto dieser beiden Personen zu posten. Mit der Aufschrift «Das ist die Zukunft, die Liberale wollen». Die Verantwortlichen erhoffen sich damit viel Zuspruch von verunsicherten Menschen, die Angst vor Veränderungen und Unbekanntem haben.

Doch der Schuss ging nach hinten los. Denn der Tweet erreichte genau das Gegenteil.

Zahlreiche Menschen antworteten auf den Post, weil er ihrer Meinung nach wunderbar ihre Ziele zusammenfasste - offene, bunte und liberale Gesellschaften, die nebeneinander friedlich funktionieren.

Was spricht gegen die Ehe für alle?

 

Aus Feinden können Freunde werden.

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Friedliches Zusammensein.

 

Abgefahren ist ja nicht schlimm.

 

Mehr Mitgefühl.

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So ein cooler ÖV!

 

 

Selbst Hunde und Katzen müssten einandern nicht mehr jagen.

Nehmen wir uns doch einfach ein Beispiel an der Tierwelt.

 

Mittlerweile hat sich auch die auf dem Foto abgebildete Dragqueen, Gilda Wabbit, zu Wort gemeldet: «Ich will nicht für alle Liberalen sprechen, aber ich würde mir eine Zukunft wünschen, wo es keine grosse Sache ist, für eine vollverschleierte Frau neben einer Dragqueen in New York zu sitzen. Es wurde zu einer Sensation, aber sie und ich waren einfach da. Die Freiheit, einfach sich selbst zu sein in einem Meer voller Menschen, die nicht so sind wie du, ist die Freiheit, die wir alle verdienen.»

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