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«Frage passt nicht zum Unternehmenskonzept»: Vorstellungsgespräch wird abgesagt, weil die Bewerberin nach dem Lohn fragt

Nur weil sie nach ihrem Lohn fragte, erklärt ein Unternehmen der Kanadierin Taylor Byrnes, sie habe falsche Prioritäten und sei deshalb nicht geeignet für den Job. Das Internet ist darüber empört.

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Die Frage nach dem Lohn mag nicht die angenehmste sein, zu einem gewissen Zeitpunkt im Bewerbungsprozess wird man sie aber stellen müssen. Die meisten Arbeitgeber haben kein Problem damit und geben gerne die entsprechende Auskunft Als die Kanadierin Taylor Byrnes jedoch bei einer Bewerbung nach ihrem Lohn fragte, wurde sie unsanft abgewiesen.

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Facebook/Taylor Byrnes

 

Sie hatte sich für eine Stelle beim kanadischen Lieferservice SkipTheDishes beworben und wurde nach einem Telefoninterview zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Freundlich fragte sie danach per E-Mail nach ihrem Stundenlohn und entschuldigte sich sogar für die Frage.

Die Antwort der Arbeitgeberin fiel weniger freundlich aus. Sie wies Taylor barsch zurück und sagte das geplante Vorstellungsgespräch sogleich ab. Auch in einem späteren E-Mail wurde der Ton nicht angenehmer:

«Als Startup-Unternehmen suchen wir Mitarbeiter, die Herausforderungen suchen und sich im Interesse der Firma anstrengen. Dies steht klar im Gegensatz dazu, sich auf die Entlöhnung zu fokussieren. Diese Unternehmensphilosophie mag einzigartig sein, aber für uns steht die intrinsische Motivation unserer Mitarbeiter an oberster Stelle.»

Was eloquent klingt, ist eigentlich nur der Vorwurf, dass Taylor sich alleine aus finanziellen Gründen für den Job intressieren würde.

Klar, dass die junge Frau danach nicht besänftigt war und via Twitter zum Boykott des Unternehmens aufrief. Ihr Tweet wurde über 4600 Mal geteilt.

Schliesslich bewog dieser Aufruhr einen der Unternehmensgründer dazu, sich bei Taylor zu entschuldigen. Er bot ihr einen Ersatztermin für das abgesagte Vorstellungsgespräch an und versprach, seine Mitarbeiter besser zu schulen.

 

Viele Twitterer sind aber nicht zufrieden mit der Art, wie der Gründer von SkipTheDishes mit der Situation umgegangen ist.

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Ob Taylor die Entschuldigung annimmt, wird sich noch zeigen. Für SkipTheDishes kann dieser Vorfall jedenfalls kaum noch ein positives Ende nehmen.

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