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Eines der giftigsten Tiere der Welt: Kennst du schon das Petermännchen?

Das Petermännchen gehört zu den giftigsten Tieren in Europa und lebt an beliebten Urlaubszielen wie zum Beispiel in Italien. Und doch kennen es die wenigsten. Hier ein paar wenige Fakten:

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getty

1. Gift

Das Petermännchen gehört zu den giftigsten Tieren in Europa. Es ist ca. 15 centimeter gross und besitzt an der Rückenflosse und auf der Seite wenige Stacheln, die Gift in sich tragen. Trotz allem ist der Fisch in Norwegen ein beliebter Speisefisch. Fischer müssen einfach aufpassen, dass wenn sie den Fisch aus dem Netz befreien, sie ihn nicht an den Stacheln berühren.

2. Verbreitung

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google maps screenshot
 

Das Petermännchen ist vorallem im östlichen Atlantik, im Mittelmeer und im schwarzen Meer verbreitet. Das betrifft die vorallem im Sommer beliebten Reiseziele, wie Spanien, Italien, Frankreich, Türkei oder Griechenland.

3. Gefahr

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Arco Images GmbH Escenic
 

Das Petermännchen hat die Angewohnheit, sich am Tag durch im seichten Wasser im Sand zu verbuddeln und sich vor Fressfeinden zu verstecken. Erst in der Nacht gehen sie selbst auf Nahrungssuche. Das ist deshalb gefährlich, da viele Leute barfuss am Strand spazieren gehen. Wegen der Flut, kann es vorkommen, dass sich der Fisch nicht mehr im seichten Wasser, sondern am bereits halb getrockneten Sand befindet. Tritt man ausversehen auf das giftige Tier und kommt man dabei mit einem der Stacheln in Berührung, so wird man «gestochen».

4. Schmerz

Ein Stich des Petermännchens ist grundsätzlich nicht tödlich - kann es aber sein. Normalerweise löst das Gift höllische Schmerzen an der Einstichsstelle und eine langanhaltende Schwellung aus. Je nachdem wie der eigene Körper darauf reagiert, kann es jedoch sein, dass das Gift das Gewebe um den Stich absterben lässt und Kopfschmerzen, Fieber, Brechreiz, Atemprobleme, Herzrhytmusstörungen oder gar Herzstillstand hervorruft. Selten stirbt man von einem Stich des Fisches - es kam aber schon vor.

5. Unwissenheit

Da wenige überhaupt schon einmal vom Petermännchen gehört haben, wird oft falsch reagiert, wenn man gestochen wird. Leute denken, sie wären von einer Hornisse, einer Qualle oder ähnlichem gestochen worden. Aufgrund dessen gehen viele erst nach einigen Tagen zum Arzt, was alles noch verschlimmern kann.

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Escenic

 

Was tun, wenn man gestochen wird?

Nach einem Stich muss man den Stachel sofort entfernen. Empfohlen wird, die Einstichstelle auf 50 Grad zu erhitzen. Dies kann zum Beispiel mit einem Fön erreicht werden. Durch die hohe Temperatur werden die Giftmoleküle zerstört. Danach sollte man schleunigst einen Arzt aufsuchen, damit dieser feststellen kann, ob eine Allergische Reaktion oder Vergiftung vorliegt.

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