Finde den folgenden Gegenstand beim Surfen auf Blickamabend.ch und gewinne tolle Preise!
Suche starten
Du hast den Gegenstand gefunden! Klicke auf Mitmachen und nehme am Gewinnspiel teil.
Mitmachen

Erfolg für Tierschützer: Indonesien will das Essen von Hunde- und Katzenfleisch verbieten

Die brutale Tötung von Hunden und Katzen soll in Indonesien bald ein Ende haben.

360 Reax , 5'415 Views
teilen
teilen
0 shares

 

In westlichen Ländern ist das Essen von Hunden- und Katzenfleisch tabu. Nicht so in Indonesien. Dort gilt besonders Hundefleisch als Delikatesse. Jedes Jahr werden über 70'000 Hunde brutal gefoltert und getötet.

Dem könnte jetzt bald ein Riegel vorgeschoben werden. Anlässlich einer Konferenz zum Thema Tierschutz in Jakarta erklärten Regierungsvertreter, dass sie beabsichtigen, den Handel mit Hunde- und Katzenfleisch zu verbieten.

Grund dafür ist besonders das Ansehen bei Touristen. «Andere Länder könnten diesen niedrigen Tierschutzstandard und die Grausamkeit inakzeptabel finden und Indonesien nicht mehr bereisen – das wäre für unseren Tourismus sehr schädlich», erklärte Syamsul Ma'arif  M.Si, der Direktor der indonesischen Tierschutzbehörde.

Hundefleisch als Hühnchen an Touristen verkauft

Tatsächlich litt der Tourismus in Indonesien schon unter mehreren Skandalen. Letztes Jahr deckte eine Tierschutzorganisation auf, dass ahnungslosen Urlaubern in Bali Hundefleisch als «Huhn Satay» verkauft wurde.

Das Tierschutzbündnis «Dog Meat Free Indonesia», zu dem auch die Schweizer Organisation «Vier Pfoten» gehört, warnt ausserdem alle Touristen, die nach Indonesien kommen, vor einem Tollwutrisiko als Folge des Hunde- und Katzenhandels.

Der grausamen Schlachtung könnte bald ein Ende gesetzt werden

Brutale Aufnahmen von Hunden, die auf öffentlichen Strassenmärkten in Nord-Sulawesi mit Knüppeln erschlagen oder lebendig mit dem Schweissbrenner verbrannt werden, bewegten auch Promis weltweit, die «Dog Meat Free» mit ihrer Unterschrift unterstützten.

«Ein landesweites Verbot von Hunde- und Katzenfleisch wird mit sofortiger Wirkung Millionen von Tieren in Indonesien vor einer wirklich barbarischen Schlachtung bewahren. Ausserdem wird es massgeblich zur öffentlichen Gesundheit beitragen», erklärt Dr. Katherine Polak, Leiterin der Streunerhilfe Südostasien bei Vier Pfoten.

Die Ergebnisse der Tierschutzkonferenz werden jetzt an die indonesische Regierung weitergegeben. Tierschützer erwarten, dass das Gesetzt zum Verbot von Hunde- und Katzenfleisch so rasch wie möglich erlassen wird.

Wie findest du den Artikel?

Unsere Leser empfehlen

Meist gelesen

Newsletter

Erhalte die besten Geschichten täglich per E-Mail Newsletter Abonnieren