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Interview mit Modeexpertin Nadja Axarlis: Darum ist «Fake Fur» total in

Warum ist falsches Fell in? Und warum ist es so teuer? Nadja Axarlis, Gründerin des Labels Fuzz not fur, gibt Antworten.

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Obwohl echtes Fell schon wieder ein Hoch erlebt, ist Kunstpelz mittlerweile ein fester Faktor in der Mode. Nadja Axarlis (35) aus Genf  hat die ­Marke «Fuzz not fur» gegründet. Alle Teile ihrer Kollektion, meist Jacken und Mäntel, sind aus künstlichem Fell.

Warum verzichten so viele auf echtes Fell?

Sie wissen mittlerweile, wie schlecht die Tiere gehalten werden. Social Media trägt einen grossen Teil dazu bei, es verbreitet die Info. Man wird heute schräg angeschaut, wenn man einen Echtfellkragen trägt, und der gesellschaftliche Druck verstärkt sich mit der Zeit.

Wieso wollen Leute überhaupt Fell tragen?

Sie lieben den Look. Und natürlich kommt das Ganze auch aus der Zeit, als Fell ein Zeichen von Reichtum und Eleganz war. In den Goldenen Zwanzigerjahren erlebte Pelz einen Boom.  Das zog sich bis ins 21. Jahrhundert hin. Tatsächlich gibt aber Pelz auch wirklich warm. Trotzdem können wir so nicht weitermachen. Wir müssen auf Künstliches ausweichen. Dieser hält nämlich genauso warm.

Die Preise für falsches Fell sind aber sehr hoch. Warum ist das so?

Man will ja ein echtes Fell nachmachen, also muss man es zuerst lange studieren – die Struktur, das Material, die Muster und vieles mehr. Es sind teure und spezielle Maschinen nötig, um ein feines Fell herzustellen. Zudem gibt es wenige gute Lieferanten. Viele Leute wissen gar nicht, dass das echte Fell als Rohstoff sehr günstig ist und kaufen es im Laden für viel mehr Geld.

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