Finde den folgenden Gegenstand beim Surfen auf Blickamabend.ch und gewinne tolle Preise!
Suche starten
Du hast den Gegenstand gefunden! Klicke auf Mitmachen und nehme am Gewinnspiel teil.
Mitmachen

Kolumne «20 something»: Shoppen ist das Schlimmste!

Bettina Widmer (26) wohnt in Zürich und schreibt alle zwei Wochen darüber, was die 20- bis 29-Jährigen bewegt.

, Aktualisiert 174 Reax , 721 Views
teilen
teilen
0 shares
Bettina Widmer (26) wohnt in Zürich und schreibt alle zwei Wochen darüber, was die 20- bis 29-Jährigen bewegt. play
Bettina Widmer (26) wohnt in Zürich und schreibt alle zwei Wochen darüber, was die 20- bis 29-Jährigen bewegt.

Ich hasse Shoppen. Obwohl ich eine Frau bin. Ich treffe mich nicht mit meinen Freundinnen, um mit ihnen kichernd durch die Einkaufsmeilen zu schlendern. Ich treffe mich lieber auf einen Kaffee. Oder auf etwas Alkoholisches. Denn Shopping ist anstrengend. All die vielen Leute treiben mich in den Wahnsinn. Besonders in der Weihnachtszeit. Ich liebe zwar die kitschigen Lichter und Dekorationen in den Läden. Doch ich geniesse sie lieber im November, wenn noch nicht alle kopflos herumrennen und andere Leute anpöbeln, um das beste Weihnachts-Schnäppchen für sich zu erhaschen.

Das Übel beim Shoppen beginnt schon dann, wenn man auf einem Kleiderständer die richtige Grösse finden möchte. Obwohl: Eine «richtige» Grösse scheint es heutzutage gar nicht mehr zu geben. Alle Marken haben ihre eigenen Richtlinien. Da trägt man bei der einen Hose eine 40 und bei der anderen eine 36. Also nimmt man von allem mindestens drei verschiedene Grössen mit und stellt sich eine halbe Stunde vor der Umkleidekabine an. Dort heisst es «Nur 6 Artikel auf einmal, bitte». Na gut, dann muss man wohl oder übel zehn Mal zur Umkleidekabine rennen. Und natürlich muss man jedes Mal neu anstehen.

In der Kabine kommt dann das Schlimmste: das Licht! Nachdem man sich aus allen Winterkleidern geschält hat, erleidet man einen Schock. Ist meine Haut wirklich so unrein? Und woher kommen diese Dellen an den Oberschenkeln? Warum muss das Licht in den Kabinen zu Depressionen führen? Sollte es nicht lieber etwas schmeichelhafter sein? So will man ja nur möglichst schnell wieder aus dem Laden herauslaufen und sich zu Hause unter der Bettdecke verkriechen. Und Kleider zukünftig nur noch online bestellen. Das ist sowieso viel entspannter.

Wie findest du den Artikel?

Unsere Leser empfehlen

Meist gelesen

Newsletter

Erhalte die besten Geschichten täglich per E-Mail Newsletter Abonnieren