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Menschlichkeit über den Wolken: Fremde Passagierin beruhigt panischen Autisten (8) im Flugzeug

Anstatt genervt zuzuschauen, ging Rochel Groner auf einen schreienden Jungen zu und half ihm.

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Eine Beispiel für wahre Nächstenliebe sorgt derzeit für Schlagzeigen auf der ganzen Welt. Rochel Groner und ihr Ehemann Rabbi Bentzion reisten vor einigen Tagen von Brüssel nach New York. Ein Achtstunden-Flug, der sehr anstrengend sein kann. Ganz besonders für Menschen mit Autismus ist so ein langer Aufenthalt in einem geschlossenen Raum eine Herausforderung.

Ein achtjähriger Autist war von der Situation so überfordert, dass er eine Panikattacke erlitt. Während die anderen Passagiere auch langsam unruhig wurden, niemand aber etwas sagen wollte, tat das jüdische Ehepaar ihren Job. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Denn die Beiden haben in Charlotte, North Carolina eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen.

«Es war ein Kreischen ohne Worte», so Groner gegenüber «Charlotte Observer». Sie habe sofort erkannt, dass es sich um ein Kind mit besonderen Bedürfnissen handle und ging zu seinem Sitz. Als sie dem Jungen die Hand reichte, erwiderte dieser die Geste und reichte ihr ebenfalls die Hand. Er blickte auf und hörte auf zu weinen. Nach einer kurzen Umarmung verbrachten sie die verbliebene Flugzeit mit Zeichnen auf einer Papiertüte. «Er begann zu lächeln. Plötzlich waren wir Freunde», so Groner.

Sogar den anderen Passagieren im Flugzeug sei die Erleichterung ins Gesicht geschrieben gewesen. «Diese Fotos habe ich gemacht, um diesen emotionalen Moment festzuhalten», so Ehemann Bentzion.

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