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Preview vom Game «Kingdom Come – Deliverance»: Komplexe Kämpfe im 15. Jahrhundert

Am 13. Februar erscheint das Rollenspiel «Kingdom Come – Deliverance». Das Game zeigt, wie Böhmen vor 600 Jahren war.

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Die Kampfszenen sind gut gemacht. play
Die Kampfszenen sind gut gemacht. zVg

Für «Kingdom Come – Deliverance» sammelten die Entwickler 2014 über Kickstarter und mit eigenen Aktionen über zwei Millionen Franken. Da man schnell weitere Investoren fand, wurde das Spiel ­immer umfangreicher. Vier Jahre später steht das Rollenspiel in den Startlöchern. Wir hatten die Gelegenheit, das fast fertige Produkt bei einem Preview-Event anzuspielen.

Das Game spielt in Böhmen, in der heutigen Tschechischen Republik, zu Beginn des 15. Jahrhunderts. König Wenzel und sein Halbbruder Sigismund liefern sich ­einen blutigen Bürgerkrieg. Leidtragender ist der junge Heinrich, der bei einem Überfall auf sein Dorf die ganze Familie verliert. Seiner Zukunft beraubt, stellt er sich in den Dienst von Radzig Kobyla, der den loka­len Widerstand gegen Sigis­munds Truppen anführt.

Ursprünglich als Kampfsimulation angedacht, zeigt sich beim Anspielen schnell, dass die Entwickler nach dem Geldsegen hö­here Ambitionen verfolgten. Das Game spielt in einer ­grossen offenen Welt, die Geschichte dabei eine wichtige Rolle. So verfolgen lokale Herrscher, die Kirche und andere einflussreiche Persönlichkeiten ganz verschiedene Ziele. Gleichzeitig flucht die Bevölkerung zum einen über die Machthaber, zum anderen über die viel zu vielen Flüchtlinge aus den Nachbarprovinzen. Eine spätere Mission lässt Heinrich undercover in einem Kloster ermitteln. Dort hat er sich, um nicht aufzufallen, an den Tagesablauf der Mönche zu ­halten.

Ab und zu muss Heinrich aber doch zum Schwert greifen. In komplexen Kämpfen kann er Kopf, Torso, Arme und Beine des Gegners ins Visier nehmen. Speziell ist der Fernkampf: Bögen sind wie in echt äusserst mächtig. Dafür erhält der Spieler keinerlei Zielhilfe und muss die Flugbahn der Pfeile selber berechnen.

Auch durch die gelungene Grafik wirkt das am 13. Februar für PC, PS4 und Xbox One erscheinende «Kingdom Come – Deliverance vielversprechend.

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