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Sie kämpft gegen Islamophobie: Muslimisches Mädchen lädt Fremde zum Znacht ein

Yusra Rafeeki aus Kalifornien ist Muslimin und hat genug von den Vorurteilen, mit denen sie und ihre Familie jeweils konfrontiert werden. Mit ihrer originellen Aktion will sie in ihrer Heimatstadt Palo Alto (USA) für mehr Verständnis unter den Bewohnern sorgen.

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Die Amerikanerin Yusra Rafeeqi (im Bild links) ist 15 Jahre alt und Muslimin. Obwohl sie in der relativ liberalen Gegend Palo Alto in Kalifornien aufwächst, bekommen sie und ihre Familie immer wieder die Abneigung vieler Leute gegenüber Muslimen zu spüren. Durch die Wahl des republikanischen Präsidenten Donald Trump, der schon an verschiedenen Gelegenheiten Aussagen gegen Muslime und den Islam machte, wurden diese Vorurteile noch verstärkt.

Postby

 

Yusra ist noch minderjährig und konnte deshalb nicht gegen die Präsidentschaft von Donald Trump stimmen. Sie hatte aber eine geniale Idee, mit der sie sich zumindest im kleinen Rahmen gegen die Vorurteile gegenüber Muslimen wehren kann: Sie gründete die Facebook-Seite «Dine with a Muslim Family» («Iss mit einer Muslimischen Familie») und lädt jetzt jeden Donnerstag fremde Leute zu sich und ihrer Familie nach Hause zum Znacht ein.

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«Islamophobie ist weit verbreitet in den USA», schreibt Yusra auf der Facebook-Seite, «aber nicht weil die Leute Muslime hassen. (...) Das Problem ist, dass die Leute Muslime nicht verstehen und wegen den Medien und anderen Einflüsse ein negatives Gefühl gegenüber dem Islam entwickeln.» Sie schreibt weiter, dass sie mit der Aktion «die Menschen über den Islam informieren und ihnen zeigen möchte, wie es wirklich ist, eine Muslimin zu sein.»

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Yusras Aktion ist ein solcher Erfolg, dass sie und ihre Familie jeweils über mehrere Wochen ausgebucht sind. Yusra hofft jetzt, dass sich weitere muslimische Familien der Aktion anschliessen, um so zumindest in Palo Alto für mehr Toleranz gegenüber Muslimen zu sorgen.

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