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Weil niemand sonst etwas macht: 15-Jährige schwänzt Schule, um die Umwelt zu schützen

Seit sie acht Jahre alt ist, interessiert sich Greta Thunberg für den Klimaschutz. Jetzt geht sie damit an die Öffentlichkeit.

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Keystone / EPA

Mit acht Jahren hat die 15-jährige Greta Thunberg von ihrem Lehrer das erste Mal von der Klimaerwärmung gehört und seither lässt sie das Thema nicht mehr los. Die junge Schwedin hat sich nach dieser Schulstunde intensiv mit dem Thema befasst, ihre Eltern darüber ausgefragt und Dokus geschaut. Sie wollte verstehen, was da mit der Welt vor sich geht und wieso keiner, wenn das Thema und die Situation ja so prekär ist, darüber spricht oder etwas tut. Voll informiert hat sich Greta dazu entschlossen, etwas zu ändern. Sie begann damit, im Haus das Licht auszuschalten, wenn es nicht gerade dringend benötigt wurde. Die Familie vermeidet zudem seit 2016 das Fliegen und besitzt ein Elektro-Auto.

Zu all dem streikt die 15-Jährige und schwänzt dafür die Schule. Greta versteht nicht, wieso sie Dinge für die Zukunft lernen soll, wenn ihre Zukunft nicht sicher und gewährleistet ist. Da zu Beginn ihrer Idee weder ihre Eltern noch Mitschüler von ihrer Idee begeistert waren, stellte sich Greta alleine mit einem Schild auf dem «Streik für das Klima» stand auf die Strasse. Mittlerweile jedoch findet sie nicht nur in Schweden selbst, sondern überall auf der Welt Unterstützer, die sich mit ihr und für sie auf die Strassen begeben und streiken. Damit Greta nicht den ganzen Schulstoff verpasst, streikt sie nur noch Freitags. Dank ihr existiert der Hashtag und die Bewegung #FridaysForFuture, die viele Menschen auf der ganzen Welt zum umweltbewussteren Leben animieren soll.

Greta erhofft sich durch ihre Streiks vorerst eine Besserung in Schweden zu erzielen. Das Land soll die Anforderungen und Ziele des Pariser Klimaabkommens erfüllen. Wenn man etwas beschliesst, sollte das auch eingehalten werden. Sonst bringen all diese guten Absichten rein gar nichts. Die 15-Jährige hat es tatsächlich dank ihren Streiks geschafft, bei ansehnlichen und wichtigen Menschen Eindruck zu hinterlassen und konnte mit dem einen oder anderen schon ein Gespräch führen. Hoffen wir, dass diese Gespräche etwas gebracht haben und sich bald etwas ändert. Etwas hat Greta aber bereits jetzt geschafft: Hunderte von Menschen zu inspirieren und zu animieren, etwas gegen den Klimawandel zu tun.

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