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Die Zukunft gehört der Jugend

Yaël Meier ist 17 Jahre alt und wohnt in Zürich. Sie schreibt wöchentlich über das, was die Schweizer Jugend bewegt.

Die Jugend ist bekanntlich die beste und schlimmste Zeit des Lebens. Schon Kleinigkeiten können in diesem Alter zu mentalen Zusammenbrüchen führen. Trotzdem ist die Teenie-Zeit aufregend. Die ganze Welt steht dir offen, und endlich ist das Selbständigsein zum Greifen nah. Doch mit jeder selbständigen Entscheidung muss man auch lernen, gewissen Bequemlichkeiten zu widerstehen: Soll ich mein Bett wirklich verlassen und nach draussen gehen? Kann ich nicht später mit dem Lernen beginnen?

In der Jugend lebt man schnell: Kaum ist das Wochenende vorbei, plant man bereits das nächste, und bevor man sich versieht, ist ein weiterer Monat verstrichen. Es passiert überall so viel, dass man lernen muss, Prioritäten zu setzen – denn auf fünf Partys gleichzeitig zu tanzen, ist unmöglich.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Jugend ist es, Lebenserfahrung zu sammeln. Der Ausbruch aus der gewohnten Welt, in Form einer Reise oder auch einer verrückten Haarfarbe, ist der erste wichtige Schritt. Man macht Fehler, bereut sie, und beim nächsten Mal passieren sie bestenfalls nicht mehr.

Die heutige Jugend hat es in gewisser Weise schwerer als die vorherigen, denn als Digital Natives müssen wir mit Problemen umgehen, die es früher nicht gegeben hat. Neue Trends, innovative Ideen und unterschiedliche Überzeugungen als die Erwachsenen zu haben, machen die Jugend aber aus. Sie sind wichtig für alle kommenden Entwicklungen, denn jeder weiss: Die Jugend ist die Zukunft.

Yaël liebt neben dem Schreiben alles, was ihre Kreativität auf Trab bringt. Kunst, Musik, Fotografie und die Schauspielerei gehören zu ihren Leidenschaften.

In einer wöchentlichen Kolumne beschäftigt sie sich mit aktuellen Themen, die die Schweizer Jugend beschäftigen.

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